Brennpunkt Parkhaus: Polizei und Ordnungsamt sind bislang relativ machtlos

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Szene im Parkhaus an der Flechtdorfer Straße.

Es ist wahrscheinlich eines der ungemütlichsten Gebäude in der Kreisstadt und zugleich eines der meistfrequentierten. So will es die Funktion. Die Rede ist vom Parkhaus an der Flechtdorfer Straße.

Korbach - Tag und Nacht finden hier viele Einheimische und Gäste einen überdachten Parkplatz. Tagsüber wird das Angebot gut angenommen. Nachts sind die Parkdecks nur spärlich ausgelastet. Dafür weckt die schallende Akustik nach Einbruch der Dunkelheit ein für die Anwohner lästiges Imponiergehabe.

Aufheulende Motoren von PKW und Mopeds dröhnen Parkdeck für Parkdeck heraus. Bei jeder Schleife, die aufwärts oder abwärts gefahren wird, gibt es quietschende Reifen und Driftversuche inklusive. Andere nutzen das Gebäude für gefährliche Kletterversuche oder es wird mit Hilfe von Gasbrennern die Glut für die Wasserpfeife angeheizt und eine Runde gepafft, wie unsere Leserfotos zeigen.

Szenen aus dem Parkhaus in Korbach: Ab und an geht es hier hoch her

Szenen aus dem Parkhaus in Korbach 2018.
Szenen aus dem Parkhaus in Korbach. © Leserfoto
Szenen aus dem Parkhaus in Korbach.
Szenen aus dem Parkhaus in Korbach. © Leserfoto: Privat
Szenen aus dem Parkhaus in Korbach.
Szenen aus dem Parkhaus in Korbach. © Leserfoto: Privat
Szenen aus dem Parkhaus in Korbach.
Szenen aus dem Parkhaus in Korbach. © Leserfoto: Privat
Szenen aus dem Parkhaus in Korbach.
Szenen aus dem Parkhaus in Korbach. © Leserfoto: Privat
Szenen aus dem Parkhaus in Korbach.
Szenen aus dem Parkhaus in Korbach. © Leserfoto: Privat
Szenen aus dem Parkhaus in Korbach.
Szenen aus dem Parkhaus in Korbach. © Leserfoto: Privat
Szenen aus dem Parkhaus in Korbach 2018.
Szenen aus dem Parkhaus in Korbach. © Leserfoto
Szenen aus dem Parkhaus in Korbach 2018.
Szenen aus dem Parkhaus in Korbach. © Leserfoto
Szenen aus dem Parkhaus in Korbach 2018.
Szenen aus dem Parkhaus in Korbach. © Leserfoto
Szenen aus dem Parkhaus in Korbach 2018.
Szenen aus dem Parkhaus in Korbach. © Leserfoto
Szenen aus dem Parkhaus in Korbach 2018.
Szenen aus dem Parkhaus in Korbach. © Leserfoto
Szenen aus dem Parkhaus in Korbach 2018.
Szenen aus dem Parkhaus in Korbach. © Leserfoto
Szenen aus dem Parkhaus in Korbach 2018.
Szenen aus dem Parkhaus in Korbach. © Leserfoto
Szenen aus dem Parkhaus in Korbach 2018.
Szenen aus dem Parkhaus in Korbach. © Leserfoto
Szenen aus dem Parkhaus in Korbach 2018.
Szenen aus dem Parkhaus in Korbach. © Leserfoto
Szenen aus dem Parkhaus in Korbach 2018.
Szenen aus dem Parkhaus in Korbach. © Leserfoto
Szenen aus dem Parkhaus in Korbach 2018.
Szenen aus dem Parkhaus in Korbach. © Leserfoto
Szenen aus dem Parkhaus in Korbach 2018.
Szenen aus dem Parkhaus in Korbach. © Leserfoto
Szenen aus dem Parkhaus in Korbach 2018.
Szenen aus dem Parkhaus in Korbach. © Leserfoto
Szenen aus dem Parkhaus in Korbach 2018.
Szenen aus dem Parkhaus in Korbach. © Leserfoto
Szenen aus dem Parkhaus in Korbach 2018.
Szenen aus dem Parkhaus in Korbach. © Leserfoto

Auch Böller werden gezündet oder ein Feuerchen gemacht. Die eingebauten Soundanlagen aus den PKW tuen ein Übriges. Gerade die oberen Etagen werden nachts zum Treff verschiedener Gruppen. Es wird regelmäßig gefeiert und es wird laut, zu laut. Alkohol ist im Spiel, manchmal auch blinde Zerstörungswut.

Die Treppenhäuser haben ihren Namen längst nicht mehr verdient. Dem Geruch zur Folge sind es Ersatzklos, die Besucher von außerhalb schockieren. Wenn es allzu hoch hergeht, wenden sich Anwohner an die Polizei.

Die wiederum versucht mit Platzverweisen der Situation Herr zu werden. Doch der Erfolg ist eher mittelmäßig. „Es ist ein Verdrängungsprozess“, beschreibt Polizeihauptkommissar Jörg Dämmer die Situation. Werden die Treffen aufgelöst, suchen sich die Gruppen einen neuen Platz, oder kehren später zurück und alles beginnt von vorne.

Das Korbacher Parkhaus ist da kein Einzelfall. Auf dem Hauerparkplatz, am ZOB oder im Stadtpark gibt es ähnliche Probleme, weiß auch Ordnungsamtsleiter Carsten Vahland. Die Polizei kontrolliert im Rahmen ihrer Möglichkeiten verstärkt. Eine ständige Überwachung ist jedoch nicht möglich. Somit bleibt es bei einer Art Katz-und-Maus-Spiel. Auch am Bunkertor in Bad Wildungen und in Frankenberg am Frankenberger Tor sowie am dortigen Bahnhof gibt es ähnliche Szenen.

Die Stadt Korbach sucht nach einer Lösung. Für das Parkhaus stehen Rolltore oder eine Videoüberwachung im Raum. Das ist aber noch nicht spruchreif. Somit wird die Anzahl an Beschwerden und Sachbeschädigungen letztlich ausschlaggebend sein, für einem weitergehenden Handlungsbedarf.

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