Bürger von der Last der Praxisgebühr befreien

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Der Bundestagsabgeordnete Dr. Edgar Franke. Foto: red

Frankenberg. Zu den entstandenen Überschüssen von 20 Milliarden Euro in der gesetzlichen Krankenversicherung forderte Bundestagsabgeordnete Dr. Edga

Frankenberg. Zu den entstandenen Überschüssen von 20 Milliarden Euro in der gesetzlichen Krankenversicherung forderte Bundestagsabgeordnete Dr. Edgar Franke (SPD) die Abschaffung der Praxisgebühren, er folgt damit dem Hessische Sozialminister Grüttner, der sich bereits am Anfang des Monats für die Abschaffung aussprach.

Die Einführung der Praxisgebühr sollte vor überflüssigen Facharztbesuche abschrecken. Doch die Zahl der Facharztbesuche ist nicht gesunken. Die Gebühr dient somit lediglich der Erzielung von zusätzlichen Einnahmen und bewirke laut Franke zudem einen erheblichen Verwaltungsaufwand von 300 Millionen Euro in den Praxen.

Die Kranken und Einkommensschwachen würden ferner durch die Praxisgebühr besonders belastet. Mit der Einführung der Bürgerversicherung, so der SPD-Politiker, würde die Einnahmeseite deutlich verbessert werden.

Auch seien damit die fehlenden Einnahmen von 2 Milliarden Euro pro Jahr durch die Praxisgebühr nachhaltig gegenfinanziert.

"Die Kassen sollten ferner wieder ihre Beiträge individuell festlegen können."

Mehr Wettbewerb zwischen den Krankenkassen, so Franke, sorge für eine Sicherung des Beitragsniveaus.

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