Bürgermeister bekommt Ehrenkreuz der Bundeswehr

Ehrung in Uniform v. r.): Bürgermeister Rüdiger Heß, Oberstleutnant Kai-Alexander Hoberg, Oberstleutnant d. R. Michael Dude und Oberst Siegfried Zeyer.
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Ehrung in Uniform v. r.): Bürgermeister Rüdiger Heß, Oberstleutnant Kai-Alexander Hoberg, Oberstleutnant d. R. Michael Dude und Oberst Siegfried Zeyer.

Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß hat das Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold verliehen bekommen.

Frankenberg. Die Ehrung für besondere Verdienste um die Bundeswehr nahm Oberst Siegfried Zeyer vor. „Ein Herzensanliegen von Oberstleutnant a. D. Rüdiger Heß ist die Förderung der langjährigen Patenschaft zwischen der Stadt Frankenberg und dem in der Burgwald-Kaserne stationierten Bataillon Elektronische Kampfführung 932. Seit Beginn seiner Tätigkeit als Bürgermeister unterstützt er in allen Belangen diese, auch in der Bevölkerung intensiv gelebte, Patenschaft in besonderer Weise“, so Zeyer bei der Laudatio.

Dank ihm wehe vor dem Frankenberger Rathaus auch die Fahne des EloKa-Bataillons, solange sich Soldaten der Einheit im Auslandseinsatz befinden. „Wir brauchen Multiplikatoren der zivilen Gesellschaft, die so zur Bundeswehr stehen.“

Heß war bis zu seiner ersten Wahl als Frankenberger Bürgermeister 1998 als Berufssoldat im Dienstgrad Oberstleutnant bei der Bundeswehr tätig. Seit seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst engagierte er sich als aktiver Reservist im Kreisverbindungskommando des Landkreises Waldeck-Frankenberg und in der Reservistenkameradschaft Frankenberg.

In diesem Rahmen wurde er durch das Landeskommando Hessen im letzten Jahr zum Beauftragten für die Kooperation der Bundeswehr mit Wirtschaft und Arbeitgebern im Landkreis ernannt. Außerdem engagiert er sich für die Arbeit der Sektion Waldeck-Frankenberg der Gesellschaft für Sicherheitspolitik.

Für Heß, dem Anlass entsprechend extra in Uniform, kam die Ehrung überraschend – er war im Vorfeld nicht eingeweiht worden. „Vielen Dank für die Auszeichnung, ich freue mich sehr darüber. Ich freue mich auch, dass ich immer noch die Uniform tragen darf.“ Erfolge seien aber vor allem als Team zu erreichen.

Zu den Gratulanten zählte auch der Kommandeur des EloKa-Bataillons in Frankenberg, Oberstleutnant Kai-Alexander Hoberg. Er betonte die Wichtigkeit der Patenschaft der Stadt Frankenberg. „Verbundenheit hängt immer auch an Menschen. Hier in Frankenberg wird die Patenschaft gelebt.“

Stellvertretend für das Kreisverbindungskommando gratulierte auch Oberstleutnant der Reserve Michael Dude: „Vielen Dank für die lange und vertrauensvolle Zusammenarbeit.“ Heß habe immer wieder als Türöffner für die Bereiche der Politik und der Kommunen fungiert.

Im kommenden Jahr sind gleich zwei Jubiläen zu feiern. 2022 ist die Bundeswehr 60 Jahre am Standort Frankenberg stationiert. Die Patenschaft besteht dann bereits seit 30 Jahren. Beide Jubiläen sollen entsprechend gefeiert werden.

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