Frankenberg will 2018 fast 25 Millionen Euro investieren

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Die Gestaltung der Ederpromenade soll rund 6,65 Millionen Euro kosten.

Mit dem Umbau der Uferstraße und der Renaturierung der Ederaue fallen alleine rund acht Millionen Euro kosten an. Sowohl Stadtbild als auch Parkplatzsituation sollen sich dadurch verbessern.

Frankenberg. Sehr zufrieden zeigte sich Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß bei der Stadtverordnetenversammlung am 16. November hinsichtlich des städtischen Finanzhaushalts.

Dort stellte er den Entwurf des Haushaltsplans für 2018 vor und informierte über die aktuelle finanzielle Situation der Stadt. Mit großen Investitionen soll Frankenberg „bereit für die Zukunft“ gemacht werden. So sollen ab dem kommenden Jahr knapp 15 Millionen Euro in die Entwicklung und Sanierung Frankenbergs fließen. Die Gelder sollen dabei nicht nur zu Gunsten der Kernstadt Verwendung finden, sondern nach Priorität behandelt werden, sodass auch die Stadtteile vom Geldtopf profitieren.

Die größte Investition wird die Umgestaltung der Uferstraße mit der Ederpromenade. Rund 6,65 Millionen Euro sollen die Umbaumaßnahmen kosten. Dabei werden neben der Gestaltung einer Flanierstraße auch neue Parkflächen entstehen. Mit einem Budget von rund 1,4 Millionen Euro soll die Ederaue renaturiert werden. Die Anschaffung eines neuen Tanklöschzugs für 320.000 Euro, die Pflege der Kernbereiche Alt- und Neustadt mit 1,1 Millionen Euro und der Hochwasserschutz in Haubern mit rund 600.000 Euro stellen weitere große Investitionen dar.

Die städtischen Eigenbetriebe wollen ebenfalls knapp 10 Millionen Euro investieren. Insgesamt beinhaltet der Haushaltsplan somit Investitionen von fast 25 Millionen Euro. Heß rechnet mit Zuschüssen von knapp 10,4 Millionen Euro, um diese und die vielen weiteren Projekte des 36-seitigen Investitionsprogramms zu realisieren. Heß informierte aber auch über den aktuellen Stand des Finanzhaushalts, auf dessen Entwicklung die Stadt „besonders stolz“ sein könne.

Mit einem aktuellen Zahlungsmittelüberschuss von gut 2,2 Millionen Euro können aktuell laufende Kredite getilgt werden. Das ist besonders erfreulich, weil die Schulden aus Kommunal- und Kassenkrediten in den vergangenen Jahren auf 30,1 Millionen für 2018 angestiegen ist. Das entspricht einer Pro-Kopf-Verschuldung von 1692 Euro.

Für die Einwohner Frankenbergs gibt es ebenfalls noch eine gute Nachricht: Weder Grundsteuer noch Gewerbesteuer werden 2018 erhöht. Nachdem der Entwurf des Haushaltsplans den Stadtverordneten vorgelegt wurde, müssen diese ihn nun noch beschließen.

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