Cabrio-Fahrer: Die Vollkasko ist häufig günstiger

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Region. Cabriofahrer haben meist günstigere Versicherungsbeiträge als andere Autofahrer, vergleichen lohnt.

Region. Die Sommerwärme der letzten Tage lockt besonders Cabrio-Fahrer für Spritztouren ein. "Vorher sollte jedoch die Versicherung kritisch geprüft werden, sagt Stefan Ginder, Sprecher des Bezirks Kassel im Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK). "Da die meisten Cabrio-Fahrer bei 20 bis 30 Prozent-Klassen eingestuft sind, lohnt die Vollkasko-Versicherung eher als die Teilkasko. Das Erstaunliche dabei ist, dass die Vollkasko häufig bei einem umfassenderen Schutz weniger kostet als eine Teilkasko-Versicherung."

Des Rätsels Lösung präsentiert Stefan Ginder: "Die Teilkasko kennt keinen Rabatt und beim Schaden auch keine Rückstufung, die Vollkasko aber wohl." Deshalb der Praxis-Tipp an alle Cabrio-Fahrer: Unbedingt den Unterschied kalkulieren lassen, auch wenn man erst 40 oder 30 Prozent Beitrag zahlt. Denn oft kostet die Vollkasko, die auch bei Eigenschäden nach selbst verursachtem Unfall zahlt, nur um die 50 Euro mehr pro Jahr. Auch für die Eigner anderer Autos ist eine erhebliche Schutzverbesserung manchmal preiswerter zu haben. Genaues Hinsehen lohnt.

Die günstige Beitragskalkulation der Versicherer haben die Cabrio-Fahrer sich selber zu verdanken. "Sie fahren erstens besonders vorsichtig im Straßenverkehr und sind achtsam beim Parken. Zweitens weisen die Cabrios eine geringere Kilometerleistung auf", stellt Ginder fest.

Für einen breiten Versicherungsschutz sind nach Ginder dennoch einige Verhaltensregeln zu beachten: Das Cabrio sollte auch mit offenem Verdeck stets nur abgeschlossen und mit hochgezogenen Scheiben geparkt werden und lose Gegenstände bitte nicht im Auto zurücklassen. Die sind nämlich dann nicht bei einem Diebstahl versichert. Wird das Auto über eine längere Zeit in unsicherer Gegend oder gar über Nacht offen abgestellt, kann der Versicherer von grober Fahrlässigkeit des Halters ausgehen und den Versicherungsschutz mindern. Übrigens gelten für Navis die gleichen Bedingungen wie für geschlossene Pkw’s: Fest eingebaute Geräte sind versichert, tragbare Navis ersetzt die Versicherung dagegen nicht.

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