Damit im Ernstfall alles funktioniert: KATWARN sendet Probealarm in Waldeck-Frankenberg

Keinen Grund zur Besorgnis sollten die Menschen in Waldeck-Frankenberg haben, die den Warnmeldeservice KATWARN auf ihrem Mobiltelefon installiert haben, wenn am 4. April um 10 Uhr eine Warnmeldung eingeht.

Waldeck-Frankenberg - Um im Gefahrenfall die Menschen schnell und einfach über das Mobiltelefon zu informieren, bietet der Landkreis das Warnsystem KATWARN an. Am Mittwoch, 4. April, wird um 10 Uhr ein Testalarm ausgelöst; es besteht dabei keine Gefahrenlage.

Mit Hilfe dieser Testwarnung werden die Funktionen von KATWARN und der Versand von Warnmeldungen kontrolliert – und das rund alle sechs Monate, damit im Ernstfall alles reibungslos funktioniert. Im tatsächlichen Katastrophenfall erhalten alle Smartphone-Nutzer, die sich vorher für den Service registriert haben, kostenlos behördliche Warnungen und Verhaltenshinweise – auf Wunsch per App, SMS oder E-Mail.

So kann der Landkreis Waldeck-Frankenberg bei Schadenslagen wie Großbränden, Industrieunfällen oder Bombenfunden gezielt kommunizieren – und zwar direkt auf das Mobiltelefon. Die Empfänger werden auf diese Weise immer und überall über mögliche Gefahrenfälle informiert – und das ortsbezogen zum aktuellen Standort des Nutzers oder zu weiteren frei wählbaren Gebieten.

Um sich für den Service anzumelden, steht die entsprechende App kostenlos für iPhone-Besitzer im Apple Store, für Android Smartphones im Google Play Store und für Windows-Phones im Windows Store zur Verfügung. Alternativ bietet KATWARN kostenlose Warnungen mit eingeschränkter Funktionalität auch per SMS oder E-Mail zum Gebiet einer registrierten Postleizahl.

Für die Anmeldung genügt eine SMS mit dem Inhalt „KATWARN 12345mustermann@mail.de" (anstelle 12345 die eigene Postleitzahl und daran anschließend die eigene E-Mail-Adresse einfügen) an die Servicenummer 0163-7558842. Weitere Informationen gibt es unter www.katwarn.de.

Rubriklistenbild: © picture alliance / Lino Mirgeler/dpa-tmn

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Dr. Hubert Bölkow (67) macht in Fritzlarer Klinik weiter

Im August 2016 verabschiedete das Stadtkrankenhaus Korbach seinen "Titan" „in den Ruhestand“ wie es damals hieß. Jetzt leitet er eine chirurgische Abteilung in Fritzlar.
Dr. Hubert Bölkow (67) macht in Fritzlarer Klinik weiter

Diebe plündern am Twistesse die Parkautomaten

Am Twistesee sind im Bereich der Parkplätze am Golfplatz und am Vorstaubecken mehrere Parkautomaten aufgebrochen worden.
Diebe plündern am Twistesse die Parkautomaten

Mike Gerhold tourt durch die Region: Aktuell tritt er in Edertal und Bad Arolsen auf

Mike Gerhold tourt auch alleine mit Gitarre und Gesang bewaffnet durch die Region. Im Gepäck hat er handgemachte Coversongs des guten alten Rock, die er in seinem …
Mike Gerhold tourt durch die Region: Aktuell tritt er in Edertal und Bad Arolsen auf

83-Jährige aus Korbach vermisst

Die Polizei Korbach sucht nach einer 83 Jahre alten Seniorin, die seit gestern früh aus dem Stadtkrankenhaus Korbach vermisst wird.
83-Jährige aus Korbach vermisst

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.