Diemelstadt erhält fast eine Million Euro für städtebaulichen Denkmalschutz

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Freuen sich über die Fördersumme (v.r.): Bauamtsleiter Eckard Bodenhausen, Erika Melcher, Bürgermeister Elmar Schröder, Susanne Engelns (NH-Projektstadt) und Jörg Vahle.

Mit der Fördersumme soll vor allem die Rhoder Altstadt aufgewertet werden. Dort stehen noch einige Maßnahmen an.

Diemelstadt - Kurz vor dem Jahreswechsel wurde noch ein hoher Förderbetrag von Wiesbaden für den städtebaulichen Denkmalschutz in Rhoden bewilligt. Bürgermeister Elmar Schröder, Bauamtsleiter Bodenhausen, Jörg Vahle und Erika Melcher vom Bauamt waren mit Susanne Engelns und Ulrich Türk von der NH Projektstadt schon im Sommer im Umweltministerium in Wiesbaden vorstellig geworden, um die Planungen im Sanierungsgebiet in der Rhoder Altstadt zu erläutern.

Äußerst positiv wurden die Moderationsprozesse und Bürgerbeteiligungen rund um den Rückbau der Landstraße, die als ehemalige Bundesstraße eine enorme Aufwertung des Ortsbildes mit sich bringen wird, bewertet. Außerdem stieß die erfolgreiche Ansiedlung junger Familien und integrationswilliger Flüchtlingsfamilien im Ortskern der Bergstadt auf ein positives Echo. Mit je 300.000 Euro von Bund und Land sowie 360.000 Euro kommunalem Eigenanteil ist der Förderbescheid 2018 doppelt so hoch ausgefallen, wie der Bescheid im Vorjahr. So stehen zusätzliche 960.000 Euro für förderfähige Maßnahmen zur Verfügung.

Weiterhin konnte die Diemelstädter Delegation deutlich machen, dass nach dem Rückbau der Landstraße und der Sanierung des Rathauses noch weitere Mittel für private Maßnahmen im Sanierungsgebiet erforderlich sind, damit die privaten Eigentümer im Umfeld noch Aufwertungen vornehmen können. Aber auch die gestiegenen Baupreise sind bei den anstehenden Vorhaben zu berücksichtigen und müssen mit zusätzlichen Mitteln abgesichert werden. Erfreulich ist, dass nicht nur 2017 und 2018 die Förderung aus Wiesbaden verlängert, sondern auch noch ein Projektantrag für 2019 in Aussicht gestellt wurde. Hierzu wird es in der ersten Sitzung des Stadtparlamentes einen Antrag des Magistrates geben, der die Neueindeckung des Stadtkellers für rund 70.000 Euro vorsieht.

Derzeit ist das Dach mit einem Fanggitter abgesichert, damit lose Schieferteile nicht auf den Kirchvorplatz fallen können. Die Gefährdung soll nach den Wintermonaten durch eine Neueindeckung behoben werden, was auch zum Abschluss der Maßnahme Stadtkeller gehört. Das Trauzimmer und die Toiletten im Obergeschoss wurden bereits saniert.

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