Dieses "Schreiben der Staatsanwaltschaft" ist Betrug

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Die Polizei veröffentlicht dieses Schreiben zur Warnung.

Waldeck-Frankenberg. Die Geldforderung zur Abwendung des Verfahrens aus München machte eine Frau aus Willingen stutzig.

Waldeck-Frankenberg. Die Polizei warnt vor einer neuen Betrugsmasche, zu der erste Fälle sind im Landkreis bekannt geworden sind. So hat eine Frau aus Willingen einen dubiosen Brief erhalten. Darin wurde ihr mitgeteilt, dass die Staatsanwaltschaft in München ein Verfahren wegen Betruges gegen sie eingeleitet habe. Sie wurde aufgefordert, sich innerhalb einer Frist von sieben Tagen bei einer bestimmten Rufnummer zu melden.

Diesen Anruf tätigte sie aber nicht, sondern wandte sich an die Polizei. Schnell wurde klar, dass es sich um einen Betrugsversuch handelt. Weder die mitgeteilten Daten, Aktenzeichen oder Telefonnummern sind existent. Die Geschädigte sollte durch den Anruf animiert werden, zur Abwendung des Verfahrens Geld zu bezahlen.

Das Fatale: Die Briefe sind ihrer Aufmachung nach auf den ersten Blick nicht als Fälschung zu erkennen. Lediglich Rechtschreibfehler lassen den Verdacht einer Fälschung aufkommen. Wer ebenfalls solch einen Brief erhalten hat, sollte sich an die nächste Polizeistation wenden.

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