Digitale Berufsorientierung ist beim Gymnasium ein Erfolg

Ein Blick über die Schulter von Manuela Salzig, die die Berufsorientierung am Gustav-Stresemann-Gymnasium digital den Schüler anbot.
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Ein Blick über die Schulter von Manuela Salzig, die die Berufsorientierung am Gustav-Stresemann-Gymnasium digital den Schüler anbot.

Das Gustav-Stresemann-Gymnasium in Bad Wildungen hat in diesem ein attraktives Angebot zur Berufsorientierung bereitzustellen. So war es für Koordinatorin Manuela Salzig

Bad Wildungen. Corona macht alles anders und sehr vieles komplizierter. Dies gilt auch für die Berufsorientierung in der Schule.

Das Gustav-Stresemann-Gymnasium in Bad Wildungen versucht dennoch ein attraktives Angebot zur Berufsorientierung bereitzustellen.

So war es für Koordinatorin Manuela Salzig selbstverständlich, die alljährlich für die Jahrgangsstufe „Q1“ stattfindende Orientierungswoche Ende Januar digital anzubieten. Wie die Schule mitteilt, war die Teilnahme für die Lernenden kein Problem, da das Gymnasium seit langem digital aufgestellt ist.

Nach vielen Vorab-Meetings online mit den einzelnen Referenten bot Manuela Salzig den Schülern neben den Hochschulinformationstagen an der Marburger und Gießener Universität insgesamt neun unterschiedliche Module an.

Viele der Angebote, darunter „Karriere bei der Bundeswehr“, „Karriere bei der Polizei“, „FSJ und FÖS bei Volunta“, „Duales Studium durch die Agentur für Arbeit sowie die IBA“, wurden doppelstündig angeboten, sodass auch jede Menge Zeit für Fragen

blieb.

Ergänzt wurde das Angebot von der Sparkasse Waldeck-Frankenberg mit einem Bewerbertraining und einer

vertiefende Auseinandersetzungen mit den eigenen Fähigkeiten und den bestehenden Rahmenbedingungen in der Berufswelt.

Die Sparkasse ermöglichte darüber hinaus allen interessierten Schüler einen kostengünstigen Berufswahltests samt professioneller Potenzialanalyse.

Am Ende zeigte sich die Koordinatorin sehr zufrieden mit dem Verlauf, auch wenn die Orientierungswoche durch die virtuellen „Vortreffen“ und die permanente Begleitung als Host viel arbeitsintensiver ausfiel als sonst. Der Erfolg, der sich in einer anschließenden Umfrage in der Jahrgangsstufe deutlich ablesen ließ, wirkt allerdings für die Zukunft, wie die Schule berichtet.

Überlegt wird nun das eine oder andere digitale Angebot auch in der „Nach-Corona-Zeit“ zu erhalten, da weite Anfahrten der Referenten vermieden und mehr Angebote wahrgenommen werden können, auch wenn die persönliche Interaktion unersetzlich sei.

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