Digitale Parade: Die Leitstelle des Landkreises

Blick in die Leitstelle des Landkreises.
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Blick in die Leitstelle des Landkreises.

Die Leitstelle des Landkreises Waldeck-Frankenberg, vor etwas mehr als einem Jahr komplett neu eingerichtet, ist hochmodern. Das muss sie auch sein. Schließlich gehen hier Zehntausende Hilferufe ein.

Korbach -  Entsprechend viele Alarmierungen von Rettungskräften werden von ihr in die Wege geleitet und logistisch unterstützt.

Seit fast drei Jahren hilft dabei die Software IVENA. Sie bildet Verfügbarkeiten von Kliniken ab und bietet dem Rettungsdienst in Echtzeit eine Rückmeldung, welches Haus gerade die ideale Versorgung bieten kann, nächstgelegen ist und Kapazitäten hat.

Die Sanitäter am Einsatzort müssen lediglich einen Code eingeben, der sich zunächst aus Diagnose und Alter des Patienten zusammensetzt.

Die Leitstelle wiederum kann dem Krankenhaus während der Anfahrt wichtige Informationen geben und dieses besser auf den ankommenden Patienten vorbereiten.

Die 15 Rettungswachen haben zuletzt mehr als 33.000 Einsätze im Jahr gefahren, Tendenz steigend. Da macht es sich bezahlt, wenn nicht mehr in jedem Krankenhaus einzeln angerufen und sich durchgefragt werden muss, ob Kapazitäten gerade vorhanden sind.

Leider gilt dies nicht bundesweit. Im Nachbarland Nordrhein-Westfalen wird ein anderes System eingesetzt, welches nicht kompatibel ist. Das macht es der Notfallversorgung an den Landesgrenzen unnötig schwerer.

Aber IVENA ist nicht die einzige digitale Erleichterung. In Usseln ist derzeit ein besonderer Rettungswagen stationiert. Ausgestattet mit Kamera, Monitor, Mobilfunk und Headset können die Sanitäter per Knopfdruck einen Notarzt jederzeit digital zuschalten. Der kann dann, obwohl nicht vor Ort, den Patienten in Augenschein nehmen und über das weitere Vorgehen entscheiden. Noch ist es ein Test, bei dem der Landkreis herausfinden will, ob der Tele-Notarzt, der in Aachen vor einem Rechner sitzt, die Versorgungslücken in Willingen schließen kann.

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