Digitale Parade: Verfügbarkeit ist auch ein Thema in der Modebranche

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Familie Ueberson stellte die Onlinestrategie und die „Style-Box“ des Modehauses Manhenke vor (v.l.): Thorsten Hellwig (Leitung EDER-DIEMEL TIPP), Rainer, Jana-Lisa und Heidi Ueberson, Rainer Hahne (Chefredakteur) und Landrat Dr. Reinhard Kubat.
Familie Ueberson stellte die Onlinestrategie des Modehauses Manhenke vor.
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Familie Ueberson stellte die Onlinestrategie des Modehauses Manhenke vor.
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Familie Ueberson stellte die Onlinestrategie des Modehauses Manhenke vor.
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Familie Ueberson stellte die Onlinestrategie des Modehauses Manhenke vor.

Verfügbarkeit ist auch ein Thema in der Modebranche. Dort werden immer schneller neue Trends gesetzt und abgelöst. Beim Modehaus Manhenke in Korbach ist schon früh das Potenzial der Digitalisierung erkannt worden.

Korbach - Vollautomatische Prozesse mit den Lieferanten garantieren den gewünschten Bestand und erleichtern Nachbestellungen. Die Inventur ist elektronisch. Aber auch die Kommunikation mit den Kunden läuft neben der fachlichen Beratung über Social Media Kanäle.

Seit mehreren Jahren erfreut sich die „Style Box“ bei Manhenke immer größerer Beliebtheit. Gedacht um Kunden zu erreichen, die mal als Gäste in der Region das Modehaus für sich entdeckt haben, gibt es heute Kunden aus Hamburg, Bremen und München, die auf die Modeberatung des Fachpersonals setzen und sich komplette Outfits nach Hause schicken lassen.

„Das Problem für kleine und mittelständische Unternehmen in unserer Branche ist die enorme Geschwindigkeit“, erklärt Geschäftsführer Rainer Ueberson, der gemeinsam mit seiner Frau Heidi und Tochter Jana-Lisa das Unternehmen leitet. Sortimente ändern sich alle vier bis sechs Wochen. „Da fällt es schwer, den nötigen Content (Bilder, Beschreibungen, Preise) für einen eigenen Online-Shop zu erstellen.“ Dennoch ist es bei Manhenke gelungen.

Dank einer Kooperation mit den Lieferanten wird es bald ein vollautomatisches Shopsystem geben. Alles was bei Manhenke an den heimischen Standorten angeboten wird, ist dort künftig abgebildet, auch Rabatt-Aktionen.

„In anderthalb Jahren wollen wir Omnichannel-Anbieter sein.“ Rainer Ueberson setzt dabei auf die Plattformen von Otto, Zalando oder Amazon, auf denen Manhenke dann auch Präsenz zeigen kann. Er ist sich der Risiken dabei bewusst: „Wir wollen aber aktiv alle Wege beschreiten und partipizieren.“

Derweil wird auch das Konzept des Erlebnis-Modehauses weitergedacht. Große Screens an den Wänden stellen den Kunden Outfits vor, die in den Häusern unmittelbar erhältlich sind. Werbefläche für zusätzliche Anbieter sollen zeitnah folgen.

Die Häuser sollen weiter an Attraktivität gewinnen und kleinere Anbieter können von der Frequenz profitieren. Insgesamt soll das Beste aus der fachlichen Kompetenz, die das Personal vor Ort bietet, und den digitalen Möglichkeiten in Kombination entstehen.

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