Digitalisierung der Schulen schreitet voran

Die Digitalisierung der Schulen in Waldeck-Frankenberg macht Fortschritte. Durch Ausbaumaßnahmen werden 39 Schulstandorte mit Breitbandanbindungen versorgt.

Waldeck-Frankenberg - Die Digitalisierung der Schulen in Waldeck-Frankenberg macht große Fortschritte. Durch Ausbaumaßnahmen werden 39 Schulstandorte mit Breitbandanbindungen versorgt. Weitere neun Standorte werden innerhalb der nächsten zwölf Monate einen schnellen Anschluss erhalten. „Beim Netzausbau in Hessen geht es kontinuierlich voran. Unser Ziel ist, Schulen in die Lage zu versetzen, alle Schüler unter Anleitung ihrer Lehrkräfte an digitale Medien heranzuführen, ihnen die Chancen und Perspektiven neuer Technologien zu eröffnen und letztlich auf ein Leben und Arbeiten in der digitalisierten Welt vorzubereiten“, hob Hessens Digitalministerin Sinemus hervor.

Eine der ersten Schulen die von den Ausbaumaßnahmen profitiert hat, ist das Gustav-Stresemann-Gymnasium in Bad Wildungen, das nun über zwei Breitbandanschlüsse mit einmal 1.000 Mbit/s und einmal 600 Mbit/s verfügt. Weitere 17 Schulstandorte erhalten bis zum Jahresende eine Glasfaseranbindung über das Ausbauprojekt der nordhessischen Landkreise. Damit hat es der Landkreis Waldeck-Frankenberg geschafft, eine deutliche Verbesserung der Internetanbindung für 99 Prozent der kreiseigenen Schulen zu erreichen.

„Die Monate der Coronapandemie haben uns gezeigt, wie wichtig eine gut ausgebaute digitale Infrastruktur für das Funktionieren nahezu aller gesellschaftlicher Prozesse ist: das gilt besonders für die Bereiche Schule und Bildung“, stellte Landrat Dr. Reinhard Kubat fest. „Deshalb freuen wir uns, dass wir mit dem Hessischen Ministerium für Digitale Strategie und Entwicklung einen Partner zur Seite haben, der uns bei der Bewältigung dieser Zukunftsaufgabe so nachhaltig unterstützt.“

„Wir sind in Hessen bereits sehr gut aufgestellt und beim Breitbandausbau in hervorragender Position und wir werden weiterhin zuverlässig in die Zukunftsfähigkeit unseres Landes investieren“, ergänzte Sinemus. „Allein in dieser Legislaturperiode stehen rund 270 Millionen Euro für den Gigabit- sowie weitere 50 Millionen Euro für den Mobilfunkausbau zur Verfügung“, betonte die Ministerin.

Rubriklistenbild: © picture alliance/Rolf Vennenbernd/dpa(Symbolbild)

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