DLRG-Boot kenterte

Waldeck. Ein Fahrfehler des Bootsfhrers bei zu hoher Geschwindigkeit in Verbindung mit einer falschen Verteilung der Mitfahrer an Bord sind verm

Waldeck. Ein Fahrfehler des Bootsfhrers bei zu hoher Geschwindigkeit in Verbindung mit einer falschen Verteilung der Mitfahrer an Bord sind vermutlich die Ursachen fr das Kentern eines Bootes der DLRG-Wasserrettung auf dem Edersee. Dabei zog sich ein 18-Jhriger Kopfverletzungen zu und musstemit dem Rettungshubschrauber in die Uni-Klinik Marburg geflogen werden.

Das mit drei Erwachsenen und einem Kind besetzte Rettungsboot kam von der Station in Waldeck und befuhr zu Ausbildungszwecken die Wasserskizone in Richtung Sperrmauer, es fuhr einen Kreis, um dann wieder geradeaus in Richtung Sperrmauer zu fahren. In Gleitfahrt fuhr das Boot die eigenen Wellen parallel an, so dass es seitlich aus dem Wasser gehoben wurde und schlielich umkippte. Die Personen, die alle im Heck des Bootes saen, fielen ins Wasser. Beim berbordgehen schlug ein 18-Jhrige vermutlich mit dem Kopf an den Bootskrper an. Das Boot selbst blieb kieloben treibend liegen. Der Motor schaltete sich sofort aus, da der Bootsfhrer die Sicherheitseinrichtung angelegt hatte. Die angelegten Rettungswesten lsten aus und ber einen Passanten am angrenzenden Radweg konnte Hilfe herbeigerufen werden.

Die Verunglckten wurden von einem weiteren, hinzu gerufenen DLRG-Rettungsboot aufgenommen und nach Waldeck verbracht. Der 18-Jhrige, der zur Johanniter-Unfall-Hilfe gehrt, wurde nach der ersten Versorgung durch den Notarzt mit dem Rettungshubschrauber Christoph 7 in die Uni-Klinik nach Marburg geflogen. Lebensgefahr besteht jedoch nicht mehr.Das kieloben treibende Unfallboot wurde von der Wasserschutzpolizei gesichert. Anschlieend wurde durch die Feuerwehren Hemfurth (mit Boot) und Bad Wildungen eine lsperre um das Fahrzeug gelegt. Mit Hilfe von zwei DLRG-Tauchern und einem weiteren Rettungsboot konnte das Unglcksfahrzeug aufgerichtet und nach Waldeck geschleppt werden. Wie hoch der Sachschaden an dem Boot ist, steht noch nicht fest. Bei der Bergeaktion kam es nicht zu einer Gewsserverunreinigung, die lsperre war nur vorsorglich errichtet worden. Die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache werden von der Wasserschutzpolizei Waldeck gefhrt. Bei dem Fahrer des Bootes handelte es sich um einen erfahrenen, 41-jhrigen Bootsfhrer, der momentan ehrenamtlich seinen Dienst an der Rettungsstation in Waldeck versieht.

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