Drogen im Straßenverkehr: Diese neun Autofahrer hätten besser nicht hinterm Lenkrad gesessen

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Symbolfoto

Insgesamt neun Autofahrer hätten in Korbach und Vöhl am vergangenen Freitag nicht hinterm Steuer sitzen dürfen. Das ergab ein Stichprobe der Polizei, die nun weitere Kontrollen ankündigt.

Korbach/Vöhl  - Am Freitag, 8. November 2019, in der Zeit von 14.00 bis gegen 23.30 Uhr haben Polizeibeamte erneut Verkehrsteilnehmer zum Schwerpunktthema "Alkohol- und Drogen im Straßenverkehr" kontrolliert.

Bei den Kontrollen im Stadtgebiet von Korbach und in der Gemeinde Vöhl stellten sie insgesamt fünf Autofahrer fest, die unter Drogeneinfluss standen und dadurch auch eine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer darstellten. Jeweils freiwillige Drogenschnelltests bestätigten den Anfangsverdacht.  Bei den Autofahrern wurden Blutentnahmen angeordnet.

An den Sonderkontrollen waren sachkundige Polizeibeamte aller vier Polizeistationen des Landkreises Waldeck-Frankenberg beteiligt. Sie leiteten gegen alle fünf Autofahrer, Männer im Alter von 19 bis 32 Jahre aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg, Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und Fahrens unter Drogeneinfluss ein. Entscheidend für die weitere Strafverfolgung und die Fahrerlaubnisse werden auch die Ergebnisse der Untersuchungen der Blutproben sein.

Neben den unter Drogeneinfluss stehenden Autofahrern fielen noch andere Verkehrsteilnehmer negativ auf: Vier Fahrer von Kraftfahrzeugen waren nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnisse. Auch gegen sie wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Die Polizei weist im Zusammenhang mit dem Kontrollergebnis nochmal auf Folgendes hin:

Die Dauer der Wirkung von Drogen wird oft unterschätzt. Nach der Einnahme von verbotenen Drogen darf man tagelang kein Fahrzeug führen. Diese Substanzen sind nachweisbar, wie auch die Sonderkontrollen vom Freitag belegen: Einige Autofahrer gaben nach den Drogenvortests zu, dass sie einen oder mehrere Tage vorher Haschisch oder Marihuana konsumiert hatten.

Da die Polizei davon ausgeht, dass deutlich mehr Fahrzeugführer unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen auf Waldeck-Frankenbergs Straßen unterwegs sind, als die, die bei den Verkehrsunfällen oder alltäglichen Kontrollen auffallen, wird es auch zukünftig im Landkreis weitere Sonderkontrollen zur Bekämpfung von Alkohol- und Drogendelikten im Straßenverkehr geben.

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