E-Mobilität in Nordhessen: Analyse der Landkreise beginnt

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Die Zukunft der Elektromobilität in der Region hängt von ihnen ab: In Bad Wildungen trafen sich Philipp Hillebrand (bBi), Dr. Rainer Wallmann (Vizelandrat Werra-Meißner Kreis), Tanja Müller (Regionalentwicklerin Waldeck-Frankenberg),  Dr.Georg Teichmann und Mark Braun (beide PwC) sowie Dr. Jürgen Römer (Fachdienstleiter Regionalentwicklung Waldeck-Frankenberg).

Wie soll die Elektromobilität in Nordhessen künftig aussehen? Fachleute beginnen nun mit der Analyse. Ein Konzept soll folgen.

Bad Wildungen. Gemeinsam wollen die Landkreise Hersfeld-Rotenburg, Kassel, Schwalm-Eder, Waldeck-Frankenberg und Werra-Meißner die Elektromobilität in der Region voranbringen.

Das wurde im Juli vergangenen Jahres in Korbach beschlossen (siehe vorangegangenen Bericht). Aktuell sind die Unternehmen gefunden, die das angestrebte Konzept auf den Weg bringen sollen. Insgesamt 100.000 Euro wurden für das Projekt bewilligt. "Die werden aber längst nicht ausgeschöpft", bestätigt Dr. Jürgen Römer, der die Regionalentwicklung beim Landkreis Waldeck-Frankenberg leitet. Die Fachleute von der Beratungsgesellschaft „PricewaterhouseCoopers“ (PwC) sowie „brenner BERNARD ingenieure“ (bBi) analysieren nun, wie in Nordhessen der aktuelle Stand in Sachen E-Mobilität ist. Bis Ende 2018 soll das Konzept stehen.

Beim Treffen des Arbeitskreises, der sich aus Vertretern der nordhessischen Landkreise, allen LEADER-Managern der Region sowie weiteren Fachleuten zusammensetzt, stellten sich in dieser Woche die Fachleute und die Ziele vor.

Als nächstes wird die Ausgangslage aufgearbeitet. Die Mobilitätsdaten der Region, die Lebensumstände der Menschen sowie die Einzugsbereiche lokaler Zentren oder Freizeiteinrichtungen werden festgestellt. Dazu zählen auch die bereits existierenden Elektromobilitätsangebote und Aktivitäten.

Die Situation in Nordhessen soll dann ins Verhältnis zu vergleichbaren Regionen gestellt und wegweisende Projekte auf ihre Übertragbarkeit geprüft werden. Ebenso ist vorgesehen, die technologischen Entwicklungen, Trends und die politischen Rahmenbedingungen für Elektrofahrzeuge auf den Prüfstand zu stellen. Flankiert wird die Analyse durch eine Befragung der Bevölkerung. Für diese Arbeiten übernehmen PwC und bBi die Federführung.

Am Ende soll jeder Kommune ein Leitfaden zur Verfügung stehen, wie sie die Anlaufphase der E-Mobilität nützlich unterstützen kann.

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