Schneearm und sturmreich: Einer der drei schlechtesten Winter für die heimischen Skigebiete

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2019/2020 war einer der drei schlechtesten Winter für die Skigebiete.

Ein wirtschaftlich schlechter Winter, dem im März das Corona-Virus Ende gesetzt hat, hat die Wintersport-Arena Sauerland hinter sich gebracht.

Willingen - Zwischen Mitte Dezember und Mitte März sind je nach Skigebiet die Lifte an keinem oder bestenfalls an 93 Tagen gelaufen. Nicht einmal die Hälfte der üblichen Gäste haben die Region besucht. Rund 300.000 Wintergäste wurden laut Wintersportarena gezählt. In einem durchschnittlichen Winter sind es um die 800.000 Gäste.

Gemessen am Wetter war der zurückliegende Winter einer der drei schlechtesten der letzten 20 Jahre. 2006/2007 sowie 2013/2014 waren ähnlich mild und schneearm.

Da der nordische Wintersport weitgehend ohne Beschneiung auskommen muss, war das Loipenangebot besonders klein. Aufgrund des sehr wechselhaften Wetters war der Schnee meist nach ein oder zwei Tagen wieder verschwunden. So haben viele Loipenvereine entschieden, den Aufwand für so kurze Zeit nicht zu betreiben. So kamen fünf Loipenskigebiete auf zwei bis drei Saisontage, der Rest auf null Tage.

Auch die Veranstaltungen standen unter keinem glücklichen Stern. Viele kleinere Wettkämpfe und Aktionen mussten aufgrund von Schneemangel abgesagt werden. Einzig der Bob- und Skeleton Weltcup vom 3. bis 5. Januar in Winterberg fand ohne Einschränkungen statt. Das für den 7. bis 9. Februar geplante Weltcup-Skispringen an der Willinger Mühlenkopfschanze endete bereits am Samstag. Der Sonntag wurde aufgrund des Sturms abgesagt.

Der Rennrodel Weltcup vom 22. und 23. Februar fand nach Problemen aufgrund von Sturm und mildem Wetter mit reduzierter Sportlerschaar statt. Für den am 14./15. März geplanten Snowboard Weltcup reichte die Schneedecke nicht mehr. Doch selbst wenn, hätte das lokale Organisationskomitee die Veranstaltung vor dem Hintergrund der Corona-Krise abgesagt.

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