Elektronische Lebensretter angeschafft

Annette Lambertz (Sozialamt), Jürgen Diederich (Seniorenbeirat), Thomas Bodlée und Simone Michel (Kur- und Tourist-Information Bad Wildungen) (v.l.) stellen die neuen Defis vor. Foto: red
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Annette Lambertz (Sozialamt), Jürgen Diederich (Seniorenbeirat), Thomas Bodlée und Simone Michel (Kur- und Tourist-Information Bad Wildungen) (v.l.) stellen die neuen Defis vor. Foto: red

Drei Defibrillatoren stehen ab sofort in den Wandelhallen und der Tourist-Info Bad Wildungen für Notfälle zur Verfügung.

Bad Wildungen. Trotz aller modernen medizinischen Errungenschaften zählen Herz-Kreislaufstörungen noch immer zu den am meisten verbreiteten und gefährlichsten Erkrankungen und sind bis heute Todesursache Nr. 1 (Quelle: Stat. Bundesamt für 2013).

Damit im Notfall richtig gehandelt und Leben gerettet werden kann, sind gerade bei dem besonders bedrohlichen Herzkammer-Flimmern technische Geräte, so genannte Defibrillatoren, eine wertvolle Hilfe.

Selbstverständlich sind in einer Gesundheitsstadt wie Bad Wildungen die großen Reha- und Akutkliniken, aber auch viele der niedergelassenen Ärzte bereits gut ausgestattet. Dennoch blieben verschiedene Punkte im öffentlichen Bereich, an denen viele Menschen unterwegs sind oder sich zu Veranstaltungen versammeln, unversorgt. Deshalb haben jetzt das Stadtmarketing und die Bad Reinhardsquelle GmbH in enger Abstimmung mit dem Seniorenbeirat und der Stadtverwaltung zusätzlich drei Defibrillatoren der modernsten Generation angeschafft und etliche Mitarbeiter im Umgang mit den Geräten geschult.

Die Standorte der drei "Defis", wie die Fachleute sagen, wurden bewusst als gut frequentierte Punkte im Stadtgebiet ausgewählt. Die beiden gekauften Modelle sind ab sofort in der zentral in der Innenstadt gelegenen Kur- und Tourist-Information Bad Wildungen, Brunnenallee 1, und in der Wandelhalle Reinhardshausen als großem und etabliertem Veranstaltungsort platziert. Das dritte Gerät befindet sich in der Wandelhalle Bad Wildungen als weiterem bedeutendem Veranstaltungszentrum. Damit stehen jetzt in Bad Wildungen und Reinhardshausen insgesamt 52 Defibrillatoren zur Verfügung.

Die Handhabung der Geräte ist einfach, da der "Defi" selbst die Vitalfunktionen des Patienten exakt misst, beurteilt und stets genaue und leicht verständliche Handlungsanweisungen gibt. Dabei wird durch einen oder mehrere genau dosierte Stromstöße die lebensbedrohliche Muskelblockade des Herzens "aufgelöst" und anschließend durch Herzdruckmassage und Beatmung eine Reanimation durchgeführt, noch bevor Notarzt oder professionelle Ersthelfer eintreffen.

Zwei der elektronischen Lebensretter haben städtische Gesellschaften (je einen das Stadtmarketing und der Eigenbetrieb Bad Reinhardsquelle HmbH) selbst finanziert, das dritte Gerät wurde von der Herstellerfirma ZOLL CMS GmbH, Köln, gespendet. Dafür bedanken sich der Vorsitzende des städtischen Seniorenbeirates Jürgen Diederich, Beirats-Koordinatorin Annette Lambertz vom Sozialamt und Stadtmarketingchefin Ute Kühlewind ausdrücklich bei der Geschäftsführung der ZOLL GmbH.

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