Eltern fordern Klasse

Korbach. Bei der Zusammensetzung der knftigen siebten Klassen der Louis-Peter-Schule Korbach (LPS) kommt es zu Problemen. Die Anza

Korbach. Bei der Zusammensetzung der knftigen siebten Klassen der Louis-Peter-Schule Korbach (LPS) kommt es zu Problemen. Die Anzahl der Schler im Schuljahr 2010/2011 betrgt schon jetzt 99 Schler.

Diese setzen sich aus Schlern der Frderstufe der Humboldt-Schule Korbach, der jetzigen sechsten Klassen der LPS und aus Schlern, die das Schuljahr wiederholen, zusammen. Dies hat zur Folge, dass drei Klassen mit je 33 Schlern gebildet werden mssen. Dagegen sprechen sich die Schulelternbeirte aus.

Claudia Herrmann vom Elternbeirat und Schulelternbeiratsvorsitzender Dr. Hartmut Wecker haben mit einem Brief, den auch die heimischen Mitglieder des Landtages, der Brgermeister und der Landrat erhalten haben, an das Hesische Kultusministerium appelliert, eine vierte Klasse zu bilden.

Jede Klasse htte dann rund 25 Schler, eine Zahl, die bei vergleichbaren Schulen wie in Adorf oder Sachsenhausen die Regel ist. Gleichwohl knnten noch Schler, die im Laufe des Schuljahres an die LPS wechseln wollen oder mssen aufgenommen werden, so Dr. Hartmut Wecker.

Maximal 30 SchlerNach dem Hessischen Schulgesetz ist gem 1 (1) die Schlerhchstzahl grund- stzlich auf 30 Schler begrenzt. Gem 1 (2) kann die Hchstzahl einer Klasse um bis zu drei Schler berschritten werden.

Bei der LPS sind nun aber drei Klassen betroffen, was zur Folge hat, dass keine weiteren Schler, wie etwa vom Gymnasium, aufgenommen werden knnen.

Diese Schler mssten dann Schulen besuchen, die nicht in der Kreisstadt ansssig sind. Kosten fr die Befrderung, und lange Fahrtzeiten sowie weitere Unannehmlichkeiten fr die betroffenen Schler, befrchtet der Elternbeirat.

Diese Problematik sei dem Schulamt Fritzlar bekannt. Die zustndige Sachbearbeiterin sehe keine Problematik und auch keine Veranlassung eine vierte Klasse einzurichten, so der Elternbeirat.

Die Klasse 6 a besteht zurzeit aus Haupt- und Realschlern. Die Klassenstrke ist gem des Schulgesetzes fr gemischte Klassen auf 27 Schler begrenzt. Der Vorschlag des Klassenlehrers, die Konstellation der Klasse so beizubehalten, also die Mischung von Haupt- und Realschlern, die das Konzept zwei Jahre lang praktiziert haben, stie ebenfalls auf taube Ohren. Das erkennbare Bemhen der Schule, insbesondere der beteiligten Lehrer, als auch der Schulleitung und des Elternbeirates wird offensichtlich bewusst abgelehnt, so Claudia Herrmann.

Wir haben in der Vergangenheit seitens des Hessischen Kultusministeriums stets Kooperationsbereitschaft in pdagogischen Fragen erfahren und hoffen, dass auch in diesem Fall im Interesse der Kinder sowie der Schule entschieden wird, die zu den grten ihrer Art in der Region gehrt, erklrt Claudia Herrmann.

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