EnergieGesellschaft Frankenberg will Unternehmenskultur verbessern

+
Elisabeth Wissler (2.v.l.) übergibt die Einstiegsurkunde „Projekt Zukunftsfähige Unternehmenskultur“ an EGF-Chef Karl-Heinz Schleiter und Projektleiterin Janina Mengel (3.u.4.v.r.). Mit dabei sind (v.l.) Dr. Peter Sacher (IHK), Bürgermeister Rüdiger Heß und der kaufm. Leiter der EGF, Jürgen Janhofer.

Die EGF stellt die Weichen auf Zukunft. Gemeinsam mit den Mitarbeitern wurde ein Konzept entwickelt, um sich zukunftsfähig aufzustellen. Das war aber erst der erste Schritt.

Frankenberg - Gut aufgestellt in die Zukunft zu gehen, sollte sicherlich auf der Agenda eines jeden Unternehmens stehen – so auch bei der EnergieGesellschaft Frankenberg (EGF). Sie geht das Thema aktiv an und holt dabei die Mitarbeiter mit ins Boot.

„Nicht nur die Gesellschaft, sondern auch die Unternehmensstruktur unterliegt einem ständigem Wandel“; erklärt EGF-Geschäftsführer Karl-Heinz Schleiter. Daher habe man sich dazu entschieden, ein Audit durchzuführen, um festzustellen, in welchen Bereichen des Unternehmens noch Handlungsbedarf besteht. Ziel der Maßnahme mit dem Titel „Zukunftsfähige Unternehmenskultur“ ist es, langfristig ein positives Arbeitsumfeld und eine erfolgreiche Unternehmensstruktur aufzubauen.

Angeboten wird sie von der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA), die 2002 vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales ins Leben gerufen wurde. Elisabeth Wissler, die den Prozess von Seiten der INQA begleitet, bezeichnet die EGF und ihre Mitarbeiter als „wahre Pioniere“. Immerhin seien sie das erste Energieunternehmen bundesweit, das an der Maßnahme teilnehme, und auch das erste Unternehmen in Waldeck-Frankenberg.

Der Prozess verläuft in zwei Phasen: Seit Anfang des Jahres hat das gegründete Projektteam um Projektleiterin Janina Mengel einen Maßnahmenplan mit 14 Schwerpunkten entwickelt auf Grundlage einer Befragung der rund 70 Mitarbeiter. Für dieses erste erreichte Ziel überreichte Elisabeth Wissler dem Unternehmen nun eine Einstiegsurkunde. Der zweite Teil des Prozesses wird sein, den Maßnahmenplan bis Ende 2020 umzusetzen.

Lob bekommt das Projekt gleich von mehreren Seiten. Dr. Peter Sacher, Leiter des IHK Servicezentrums in Waldeck-Frankenberg beglückwünschte das Unternehmen für seine Entscheidung. „Es steht fest, dass Unternehmen besonders erfolgreich sind, wenn sie lebenslagenorientierte Mitarbeitermodelle aufstellen. Kluge Unternehmen greifen das Thema auf“, so Sacher.

Auch Bürgermeister Rüdiger Heß, der zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der EGF ist, sieht den Prozess positiv. „Wir müssen alle immer länger arbeiten. Zufriedene und gesunde Mitarbeiter leisten mehr und bringen ihre Unternehmen nach vorne“, erklärte der Bürgermeister und gab den Mitarbeitern noch einen Rat mit: „Kleinkinder lachen rund 400 Mal am Tag, erwachsene hingegen nur etwa 50 Mal. Lassen sie uns alle mehr Spaß an der Arbeit haben und öfter lachen, das macht schon einiges aus.“

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Holzfachschule Bad Wildungen öffnet ihre Türen

Am Samstag, 23. November, findet an der Holzfachschule Bad Wildungen von 10 bis 16 Uhr ein „Tag der offenen Tür“ statt.
Holzfachschule Bad Wildungen öffnet ihre Türen

Schwer verletzte Person nach Verkehrsunfall zwischen Bad Wildungen und Wega

Bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 253, zwischen Bad Wildungen und Wega, wurde am frühen Mittwochabend eine Person schwer verletzt. Eine weitere beteiligte …
Schwer verletzte Person nach Verkehrsunfall zwischen Bad Wildungen und Wega

Kaum Preiserhöhungen bei NVV: Im Landkreis bleiben die Tarife gleich

Obwohl der öffentliche Nahverkehr seine Kosten bei weitem nicht durch Fahrkartenverkäufe decken kann, wird es keine Preisänderungen in Waldeck-Frankenberg geben, teilt …
Kaum Preiserhöhungen bei NVV: Im Landkreis bleiben die Tarife gleich

„KreisBar“ eröffnet: Lebenshilfe Werk führt Kantine im Korbacher Kreishaus

Seit dieser Woche betreibt das Lebenshilfe-Werk Korbach die Kantine im Korbacher Kreishaus.
„KreisBar“ eröffnet: Lebenshilfe Werk führt Kantine im Korbacher Kreishaus

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.