Energiewende, Bürgerbeteiligung, Investition

Korbach. Eine Gesellschaft für Erneuerbarer Energien in Korbach, kurz EEK, will die Mehrheit aus SPD und GRÜNEN im Stadtparlament durchsetzen. Berei

Korbach. Eine Gesellschaft für Erneuerbarer Energien in Korbach, kurz EEK, will die Mehrheit aus SPD und GRÜNEN im Stadtparlament durchsetzen. Bereits bei den Haushaltsberatungen hatten beide Parteien einen Änderungsantrag eingebracht, Geld für die Neugründung einer solchen Gesellschaft bereit zu stellen.

In einem ersten Schritt sollen dabei die Dachflächen der städtischen Gebäude für Nutzung von Sonnenenergie genutzt werden. "Hier gibt es noch ein großes Potential für die Erzeugung erneuerbarer Energien", meint Fraktionsvorsitzender der Sozialdemokraten, Martin Dörflinger.

Entsprechend der Neuregelung der Hessischen Gemeindeordnung soll die neue Gesellschaft nicht allein der Stadt gehören. "Es ist eine Bürgerbeteiligung von bis zu 50% vorgesehen. Wir wollen daher, dass die Stadt Anteile von 1.000 Euro den Korbacher Bürgerinnen und Bürgern anbietet. So kann man auch ohne eigene Dachfläche in erneuerbare Energien investieren", erläutert Grünen-Fraktionsvorsitzender Daniel May.

Mehr Geld in EWF stecken

SPD und GRÜNE wollen, dass die Stadt mehr Geld in die Energie Waldeck-Frankenberg investiert, "um bei dem lukrativen Ausbau der Windkraft im Kreis mit dabei zu sein". Der Anteil der Stadt Korbach sei kontinuierlich kleiner geworden.

"Wir wollen, dass die Kreisstadt in der Energie Waldeck-Frankenberg ihr Gewicht hält und sich bei dem Ausbau der Erneuerbaren Energien beteiligt. Wir fordern daher die Verwaltung auf, eine Wieder-Erhöhung der Beteiligung zu prüfen und bald eine Vorlage für die Stadtverordneten zu erstellen", erläutert Dörflinger, der auch Mitglied des Aufsichtsrates der EWF ist.

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