EWF baut das Ladenetz für Elektroautos aus

Die erste öffentliche E-Ladesäule in Volkmarsen steht vor dem Rathaus, hier mit Bürgermeister Hartmut Linnekugel, Marc Plaßmann EWF-Fachmann für Elektromobilität), Markus Kremper sowie Stefan Schaller EWF-Geschäftsführer).
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Die erste öffentliche E-Ladesäule in Volkmarsen steht vor dem Rathaus, hier mit Bürgermeister Hartmut Linnekugel, Marc Plaßmann EWF-Fachmann für Elektromobilität), Markus Kremper sowie Stefan Schaller EWF-Geschäftsführer).

Nach Abschluss des Projektes gibt es in jeder Kommune im Netzgebiet der EWF mindestens eine Lademöglichkeit. Insgesamt erhöht sich die Zahl von bisher 5 auf 32 Standorte.

Frankenau/Volkmarsen. Die Energie Waldeck-Frankenberb EWF) baut derzeit das Netz der Ladesäulen für Elektroautos deutlich aus. Nach Abschluss des Projektes gibt es in jeder Kommune im Netzgebiet der EWF mindestens eine Lademöglichkeit. Insgesamt erhöht sich die Zahl von bisher 5 auf 32 Standorte.

„Die Förderung von rund 20 Prozent der Investitionskosten pro Ladesäule durch das Bundesverkehrsministerium hat uns die Entscheidung erleichtert, den Schritt zu gehen und den Ausbau der Ladesäulen voranzutreiben“, begründet Geschäftsführer Stefan Schaller den Schritt. Gleichzeitig gab er zu bedenken, dass das öffentliche Ladenetz nicht unabhängig von den privaten Ladestationen – den sogenannten Wallboxen – betrachtet werden dürfe. „Die Mehrheit der Elektrofahrer wird Zuhause oder an der Arbeit laden. Da sind wir uns sicher. Als Netzbetreiber haben wir die Aufgabe die Versorgungsqualität weiterhin hoch zu halten. Deshalb müssen wir möglichst früh informiert werden, wenn jemand eine eigene Ladestation einbauen lassen möchte.“

Eine neue Ladesäule steht direkt vor dem Rathaus in Volkmarsen. „Die Elektromobilität gewinnt aktuell an Fahrt. Je mehr Menschen sich elektrisch fortbewegen, umso wichtiger ist das unkomplizierte Laden vor Ort“, erklärt Bürgermeister Hartmut Linnekugel. „Deshalb sind wir froh darüber, dass die EWF diese Entwicklung früh erkannt und sich dafür entschieden hat, das Ladenetz auszubauen. Für uns als Stadt ist das auch eine Imagefrage. Elektrofahrer achten genau darauf, ob es in der Nähe eine Lademöglichkeit gibt, damit sie bei Bedarf nachladen können. Ich erwarte, dass die Zahl der Säulen zunimmt, wenn mehr Autos mit elektrischem Antrieb oder Hybrid-Fahrzeuge unterwegs sind.“

Auch Björn Brede, Bürgermeister von Frankenau, hat gemeinsam mit Landrat Dr. Reinhard Kubat, auch Aufsichtsratsvorsitzender der EWF, in Betrieb genommen. Kubat: „Nach dem Ausbau stehen wir im Vergleich mit anderen Regionen gut da. Immer mehr Menschen fahren elektrisch. Darauf müssen wir als gesamte Region reagieren.“

„Wir brauchen vor Ort Ladesäulen, damit vor allem Touristen die Chance haben, ohne viel Aufwand das Auto zu laden. Wenn Gäste unsere Nationalparkstadt Frankenau besuchen und sie dieses Angebot nicht vorfinden, dann kommen sie nicht nochmal zu uns“, hebt Bürgermeister Brede hervor.

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