Fachinformatik für Girls

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Zur PC-Werkstatt für Mädchen hatten anlässlich des Girls’Day in die Agentur für Arbeit Korbach eingeladen (v.l.) Lars Lewalter, Bärbel Kesper, Kerstin Wickert-Strippel und Christian Jantzen. Foto: Agentur für Arbeit

Anlässlich des Girls’ Day hatte die Agentur für Arbeit Schülerinnen in der PC-Werkstatt zu Gast.

Korbach. Der Beruf Fachinformatiker ist nicht nur für Jungen interessant. Zwölf Mädchen lernten diese abwechslungsreiche Tätigkeit, deren Ausbildungsinhalte und Zukunftsperspektiven kennen. Denn anlässlich des Girls’Day hatte die Agentur für Arbeit, Korbach die Schülerinnen zur PC-Werkstatt in die Hauptagentur eingeladen. Fachinformatiker stellten nicht nur ihre Arbeit vor, sondern lüfteten auch die Geheimnisse der Hardware eines Personalcomputers. Nach Herzenslust durfte anschließend gemeinsam gebastelt und geschraubt werden.

Dass technische Berufe auch für Mädchen eine Option bei der Berufswahl sein sollten, betonte gleich zum Auftakt Kerstin Wickert-Strippel. Die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, die gemeinsam mit ihrer Kollegin Bärbel Kesper eingeladen hatte, unterstrich die besseren Verdienstmöglichkeiten und Aufstiegschancen in Führungspositionen. Schließlich gebe es aktuell eine Lohnlücke von 22 Prozent zwischen Männern und Frauen, die auch in der typisch weiblichen Berufswahl begründet sei. Denn Mädchen wünschten sich nach wie vor vornehmlich Einzelhandelskauffrau, medizinische Fachangestellte, Verkäuferin, Industriekauffrau, Kauffrau Büromanagement oder Friseurin zu werden, um nur die ersten sechs auf der Wunschliste zu nennen. Nicht gerade die Arbeitsfelder, die eine kontinuierliche berufliche Weiterentwicklung ermöglichten, stellte Kerstin Wickert-Strippel fest.

Was macht eigentlich ein Fachinformatiker? Diese Frage beantworteten anschließend Lars Lewalter und Christian Jantzen vom Regionalen IT-Service der Bundesagentur für Arbeit in Gießen. So erfuhren die Schülerinnen, dass es zwei Fachrichtungen gibt, nämlich die Anwendungsentwicklung sowie die Systemintegration. Während die Anwendungsentwicklung im Wesentlichen das Programmieren und damit viel theoretisches Wissen beinhalte, gehe es in der Systemintegration um die praktische Installation und Gewährleistung der Sicherheit. Nachdem die Fachinformatiker auch den Ausbildungsweg bei der Bundesagentur für Arbeit sowie die alltägliche Arbeit beschrieben hatten, durften die Mädchen selbst das Innere eines PC kennenlernen.

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