Faire Mast: Konzern geht neue Wege beim Tierwohl

Bei der Grünen Woche in Berlin wurde das gemeinsame „FairMast“- Konzept von Konzern und Tierschützern vorgestellt.

Waldeck-Frankenberg. Die Plukon Food Group, die einen großen Geflügelschlachthof in Gudensberg (Schwal-Eder-Kreis) betreibt, geht neue Wege bei der Hähnchenmast. Das „FairMast“- Konzept garantiere den Tieren deutlich mehr Platz, ein längeres Leben und tiergerechtere Ställe, die mit Strohballen, Sitzstangen und Picksteinen ausgestattet sind, berichtet die Zeitschrift „topagrar“.

Bei der Grünen Woche in Berlin wurde das gemeinsame Konzept von Konzern und Tierschützern vorgestellt. Die Aktionsgemeinschaft Agrarwende Nordhessen, die sich gegen die industrielle Tiermast in unserer Region stark macht, sieht sich in dem Schritt bestätigt, fragt aber zugleich, warum dieser Schritt bisher nur in Brandenburg gegangen werde.

Der Sprecher der Aktionsgemeinschaft Agrarwende, Andreas Grede: „FairMast-Betriebe müssen umfangreiche Umbaumaßnahmen vornehmen. Es ist unglaublich und traurig, dass in Nordhessen Landwirte zu Investitionen überredet werden, die andernorts schon längst überholt sind. Denn Plukon hat offenbar die Zeichen der Zeit erkannt und rudert zumindest ein Stück weit zurück.“

Rubriklistenbild: © Karsten Knödl

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