Ferienbetreuung kommt gut an: Immer mehr Grundschüler nehmen teil

Landrat Dr. Reinhard Kubat rechts) konnte sich bei einem Besuch der Ferienbetreuung in der Grundschule Breiter Hagen selbst davon überzeugen, wie viel Spaß die Kinder mit ihren beiden Betreuerinnen Anja Blüchel hinten links) und Andrea Daude hinten Mitte) beim Schulbesuch in den Ferien haben, ebenso Schulleiterin Grit Imhof vorne links) und Fachdienstleiterin für die Schulen Claudia Knublauch hinten rechts).
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Landrat Dr. Reinhard Kubat rechts) konnte sich bei einem Besuch der Ferienbetreuung in der Grundschule Breiter Hagen selbst davon überzeugen, wie viel Spaß die Kinder mit ihren beiden Betreuerinnen Anja Blüchel hinten links) und Andrea Daude hinten Mitte) beim Schulbesuch in den Ferien haben, ebenso Schulleiterin Grit Imhof vorne links) und Fachdienstleiterin für die Schulen Claudia Knublauch hinten rechts).

Auch in den Ferien können Kinder in ihre Grundschule gehen, um dort gemeinsam mit Gleichaltrigen unter fachkundiger Betreuung zu basteln, zu spielen oder spannende Ausflüge zu machen. Vorausgesetzt die Schule nimmt am „Pakt für den Nachmittag“ teil.

Bad Wildungen. Auch in den Ferien können Kinder in ihre Grundschule gehen, um dort gemeinsam mit Gleichaltrigen unter fachkundiger Betreuung zu basteln, zu spielen oder spannende Ausflüge zu machen. Wie sich diese Ferienbetreuung gestaltet und wie gut sie angenommen wird, weiß Landrat Dr. Reinhard Kubat: „Wie richtig wir mit unserem Angebot der Ferienbetreuung im Pakt für den Nachmittag liegen, zeigen ganz deutlich die Teilnehmerzahlen. Waren es zu Beginn im zweiten Schulhalbjahr 2016/2017 noch 1.289 Betreuungskinder, hat sich diese Zahl bis zum zweiten Schulhalbjahr 2020/2021 schon auf 2.807 Kinder weit mehr als verdoppelt.“

Der Bedarf sei ganz offensichtlich vorhanden und viele Eltern seien dankbar, dass sie ihre Kinder hier in den besten Händen wissen, wenn sie selbst in den Schulferien arbeiten müssten und es keine Betreuungsmöglichkeit durch Großeltern oder andere Vertrauenspersonen gebe.

„Die Ferienbetreuung gehört inzwischen an 16 unserer 38 Grundschulen im Landkreis zum Programm“, so Landrat Kubat. In der Hälfte der Ferienzeit, so die Pakt-Vereinbarung, können die Kinder, die regulär an der Nachmittagsbetreuung teilnehmen, zu Spiel, Spaß und Spannung in die Schule kommen. Wann diese Ferienbetreuung angeboten wird, ob über die gesamten Sommerferien hinweg und dafür weder in den Herbst-, noch in den Winterferien oder jeweils zur Hälfte der einzelnen Schulferien, entscheidet jede Schule eigenverantwortlich. Die Corona-Pandemie bedeutet für die Ferienbetreuung auch eine besondere Herausforderung: „Durch die Abstands- und Hygieneregeln waren die Mädchen und Jungen an den Schulen meist in Kleingruppen innerhalb des Jahrgangs eingeteilt, die sich natürlich nicht vermischen sollten“, beschreibt der Landrat, der den Betreuungskräften für ihren Einsatz dankt. „Ohne eine besonders sorgfältige personelle Planung und die lobenswert hohe Flexibilität unserer bewährten Kräfte wäre die Betreuung kaum möglich gewesen.“ Da die Eltern zugleich gebeten worden waren, ihre Kinder nur im absoluten Bedarfsfall an den Betreuungsangeboten teilnehmen zu lassen und es daraufhin viele Abmeldungen gab, sei dieses Hindernis letztlich recht gut gemeistert worden.

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