Fernlinienbusse als alternative Reisemöglichkeit

Nordhessen. Mit dem Linienbus in der Region unterwegs zu sein, ist für viele tägliche Routine. Das Ganze könnte ab sofort auch im Fernverkehr funkt

Nordhessen. Mit dem Linienbus in der Region unterwegs zu sein, ist für viele tägliche Routine. Das Ganze könnte ab sofort auch im Fernverkehr funktionieren: mit dem Linienbus nach Hamburg, München oder Berlin. Mit dem Beginn des neuen Jahres fiel das Monopol der Bahn auf Fernstrecken, der Bundesrat hat das seit 1931 bestehende Monopol der Bahn, das das staatliche Unternehmen ursprünglich vor unliebsamer Konkurrenz schützen sollte, aufgehoben.Die Busbranche sitzt bereits seit dem letzten Jahr in den Startlöchern und geht mancherorts gut vorbereitet ins neue Jahr, punktet bereits mit Schnäppchenangeboten: Linien zwischen den Großräumen (Berlin, Hamburg, München, Ruhrgebiet) wurden bereits eingerichtet, hier ist das Angebot schon ganz gut aufgestellt, teils um die Hälfte günstiger als die vergleichbare Bahnverbindung. (Beispiel: Düsseldorf-München ab 33 Euro per Bus, im Vergleich mit der Bahn: ab 89 Euro oder München-Freiburg für 15 Euro im Fernbus, Bahn mindestens 55 Euro).Fachleute gehen davon aus, dass der Buslinienmarkt schnell wachsen wird, und davon vor allem auch die bahnmäßig unterversorgten Regionen profitieren könnten. Für eingefleischte Bahnkunden scheinen die preiswerten Buslinien allerdings bisher noch keine Alternative, denn sie dauern länger, und das Reisen ist bequemer auf der Schiene. Dabei sind gut ausgelastete Busse nach Berechnungen des Umweltbundesamtes derzeit beim CO2 Ausstoß und Energieverbrauch allen vergleichbaren Verkehrsmitteln weit überlegen.Die Region Waldeck-Frankenberg ist indes noch ein weißer Fleck auf der Fernbuslandkarte. Die Busunternehmen, die wir angefragt haben, haben noch keine konkreten Pläne für Fernlinien in der Schublade. Wahrscheinlich wird das Konzept auch nur im überregionalen Verbund funktionieren.Kassel wird zwar bereits von einigen Linien angefahren, aber nach Recherchen des Eder-Diemel Tipp sind weder Preise noch Fahrzeiten derzeit eine echte Alternative zur Bahnverbindung. Es gibt zwar diverse Lockangebote, aber die sind begrenzt und schnell weg.

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