Feuerwehr meldet Bedarf bei Politik an: Hessischer Landesverband tagt in Willingen

Szene von der Verbandsversammlung der hessischen Feuerwehr in Willingen am 21. April 2018.
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Szene von der Verbandsversammlung der hessischen Feuerwehr in Willingen am 21. April 2018.
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Szene von der Verbandsversammlung der hessischen Feuerwehr in Willingen am 21. April 2018.

183 Delegierte aus ganz Hessen kamen zusammen, um über die aktuelle Situation der Hessischen Feuerwehr zu informieren. Präsident Dr. Ralf Ackermann meldete dabei auch Bedarf bei Innenminister Beuth an.

Willingen - Es ist vor allem die Weiterentwicklung, die bei den hessischen Feuerwehren ganz oben auf der Agenda steht. Bei ihrer Verbandsversammlung am vergangenen Wochenende in Willingen waren 183 Delegierte aus ganz Hessen sowie die gesamte Führung des Landesfeuerwehrverbandes dabei.

Präsident Dr. Ralf Ackermann berichtete über die Höhepunkte und Herausforderungen der Arbeit. Das neue Angebot der psychosozialen Einsatznachsorge für Feuerwehrleute sei sehr gut angelaufen. Erfolgreich laufe auch die Jugendarbeit bei den freiwilligen Feuerwehren. Derzeit gibt es rund 26.000 Jugendfeuerwehrmitglieder.

Defizite mahnte er bei der Anzahl an Lehrgangsplätzen an und fordert von der Hessischen Landesregierung Nachbesserungen. Der Digitalfunk funktioniere noch immer nicht überall. Größere Einflussmöglichkeiten bei Baugenehmigungen forderte Ackermann. Lob gab es für die Materialbeschaffung und die Einrichtung der Feuerwehrhäuser.

Innenminister Peter Beuth dankte in seiner anschließenden Rede für den Einsatz der Feuerwehren rund um die Uhr und versprach, die Summe für Zuwendungen seitens des Landes Hessen von 22 Millionen Euro auf 27 Millionen Euro zu erhöhen. An der Verbesserung des Funknetzes „sei man dran“. Die Aufnahmekapazitäten der Landesfeuerwehrschule würden von 11 000 auf 15 000 Lehrgangsteilnehmertage erhöht und die Anerkennungsprämien für langes ehrenamtliches Engagement aufgestockt.

Der Minister versprach auch, die Altersgrenzen für den Dienst in der Feuerwehr angesichts des demografischen Wandels heraufzusetzen. Thomas ten Eicken von der Firma Cleanas aus Willingen erhielt das Prädikat „Partner der Feuerwehr“ für die Freistellung seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Einsätze der Feuerwehr. Er bedankte sich mit einer Spende über 1000 Euro für die Jugendfeuerwehr Willingen.

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