Flaggen für Tibet hissen: Heimische Kommunen wollen Signal nach China senden

Die tibetische Fahne wird am 10. März 2021, wie hier vor dem Historischen Rathaus in Frankenberg, auch in anderen Städten wehen.
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Die tibetische Fahne wird am 10. März 2021, wie hier vor dem Historischen Rathaus in Frankenberg, auch in anderen Städten wehen.

Die Städte Bad Wildungen, Frankenberg und Korbach beteiligen sich dieses Jahr wieder an der Aktion „Flagge zeigen für Tibet!“ der Tibet Initiative Deutschland e. V. TID).

Waldeck-Frankenberg. Die Städte Bad Wildungen, Frankenberg und Korbach beteiligen sich dieses Jahr wieder an der Aktion „Flagge zeigen für Tibet!“ der Tibet Initiative Deutschland e. V. TID).

Im Rahmen der Kampagne werden seit 1996 Landkreise, Städte und Gemeinden aufgerufen, am 10. März auf die Situation in Tibet aufmerksam zu machen. Die Städte möchten mit dieser Aktion ihre Solidarität gegenüber dem seit 1949 von China unterdrückten tibetischen Volk ausdrücken. Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß befürwortet die Initiative: „Dieses Zeichen der Solidarität ist wichtig, um den friedlichen Widerstand in Tibet zu unterstützen.“

Mehr als 420 Städte, Gemeinden und Landkreise haben sich 2020 deutschlandweit an der Aktion beteiligt.

Seit ihrer Gründung am 8. August 1989 setzt sich die Tibet Initiative Deutschland TID) für das Selbstbestimmungsrecht der Tibeter und die Wahrung der Menschenrechte in Tibet ein. Am 10. März erinnern Menschen auf der ganzen Welt an den tibetischen Volksaufstand von 1959, den die chinesische Armee damals blutig niedergeschlagen hat. Tausende Menschen starben bei diesem Massaker, die Mehrheit der Überlebenden wurde festgenommen. Zwischen März 1959 und September 1960 tötete das chinesische Militär mehr als 80.000 Tibeter, mindestens 25.000 kamen ins Gefängnis.

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