Folgemeldung: Ärzte in Bahnhofstraße tot aufgefunden

Staatsanwaltschaft Marburg geht nach umfangreichen Untersuchungen davon aus, dass sich der vermutete Tathergang der zwei toten Ärzte bestätigt hat.

Marburg. Nach den tödlichen Schüssen am Donnerstag, 15. Dezember 2016, in einem medizinischen Versorgungszentrum am Marburger Hauptbahnhof hat die Staatsanwaltschaft Marburg nun den Tathergang rekonstruiert.

Nach den durchgeführten umfangreichen gerichtsmedizinischen Untersuchungen geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass sich der vermutete Tathergang bestätigt hat. Hiernach erschoss der 53-jährige Arzt zunächst seinen älteren Kollegen und dann sich selbst. Der 67-jährige Arzt wurde von mindestens zehn Schüssen, hauptsächlich im Oberkörper, getroffen, wobei alle wesentlichen inneren Organe verletzt wurden. Anhaltspunkte für ein Mitwirken weiterer Personen bei Tatausführung haben auch die gerichtsmedizinischen Untersuchungen nicht erbracht. Die Hinweise darauf, dass der weitere Betrieb des medizinischen Versorgungszentrums Ausgangspunkt von Auseinandersetzungen zwischen den Beteiligten war, erhärtet sich.

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