Frankenauer Landwirte diskutieren steigende Anforderungen mit Abgeordneten

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MdL Hans-Jürgen Müller, Staatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser und MdB Dr. Bettina Hoffmann (v. r.)  diskutierten mit heimischen Landwirten über Schwierigkeiten und Anforderungen.

Neue Auflagen und Gesetzesänderungen erschweren gerade Landwirten im Nebenerwerb die Arbeit. Nun haben einige Landwirte aus Altenlotheim und Umgebung ihre Sorgen an die Politik herangetragen.

Kassel/Frankenau - Wie können Landwirte im Einklang mit einem erfolgreichen Natur- und Artenschutz wirtschaften? Um diese Frage zu diskutieren, hat die Bundestagsabgeordnete Dr. Bettina Hoffmann (Bündnis90/Die Grünen) eine Gruppe von Nebenerwerbslandwirten aus Altenlotheim und Umgebung nach Kassel eingeladen. Mit dabei waren außerdem Dr. Beatrix Tappeser, Staatsekretärin des hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, und der hessische Landtagsabgeordnete Hans-Jürgen Müller (Bündnis90/ Die Grünen).

Es wurde über die Bedürfnisse der Landwirte und die Erwartungen der Bevölkerung aus der Region gesprochen. Themen waren Punkte aus dem neuen schwarz-grünen Koalitionsvertrag, die Chancen der Ökomodellregion in Waldeck-Frankenberg sowie Aufgaben und Möglichkeiten des neuen Landschaftspflegeverbandes. Die Landwirte stellten dar, wie die Anforderungen aus neuen Verordnungen und Gesetzen Sorgen wecken können. Konkret ging es um neue Anforderungen aus der Düngeverordnung oder die Schwierigkeiten, eine Genehmigung für den Umbruch von ehemaligen Ackerflächen zu erhalten. Hier wurde von Seiten der Staatsekretärin eine Überprüfung der Situation in Waldeck-Frankenberg zugesagt.

Auf der anderen Seite wurde der Wunsch vieler Verbraucher nach einer artgerechten Tierhaltung und einer Landwirtschaft, die eine hohe biologische Vielfalt beherbergt, thematisiert. Gemeinsam wurde festgestellt, dass eine kleinstrukturierte ökologische Landwirtschaft diese Ziele gut unterstützt.

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