Frankenberg sieht E-Bikes als wichtigen Baustein für die Verkehrswende

Das Frankenberger Rathaus war über drei Monate Schauplatz und Kulisse für den Radwechsel bei der Aktion „Radfahren neu entdecken“.
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Das Frankenberger Rathaus war über drei Monate Schauplatz und Kulisse für den Radwechsel bei der Aktion „Radfahren neu entdecken“.

Zwei Wochen lang kostenlos ein E-Bike testen – darum ging es bei der in Frankenberg gestarteten Aktion „Radfahren neu entdecken“. Jetzt hat die Stadt Bilanz gezogen.

Frankenberg -  Mitte Juni endete die Aktion, die die Stadt Frankenberg ermöglicht hatte. Das Interesse an einem Test war groß, die Stadt zieht nach den rund drei Monaten entsprechend eine überaus positive Bilanz.

Über 120 Anmeldungen gab es aus der Bevölkerung, von denen allerdings aufgrund der zur Verfügung stehenden Räder lediglich rund 50 bedient werden konnten. Die Förderung des innerörtlichen Radverkehrs ist der Stadt ein großes Anliegen. Dazu gehört in den nächsten Jahren unter anderem die Verbesserung des Radwegenetzes.

„Bei Fahrrädern ist die E-Mobilität weiter auf dem Vormarsch, der Trend zum E-Bike ist ungebrochen“, ist sich Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß sicher. „Die Räder sind als Alltags- und Freizeitfahrzeug ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur Verkehrswende.“ Jeweils bis zu zehn E-Bikes und Pedelecs, vom handlichen City-Rad bis zum robusten Tourenrad, standen den Frankenbergerinnen und Frankenbergern während der Aktion „Radfahren neu entdecken“ zur Verfügung.

Sie wurden im Zwei-Wochen-Rhythmus an interessierte Testerinnen und Tester ausgegeben. Während des Ausleihzeitraums konnten die Probanden ausgiebig und je nach Lebenssituation sowie individuellem Mobilitätsbedürfnis das Radfahren mit elektrischer Unterstützung neu entdecken. In Frankenberg standen sowohl verschiedene Pedelecs (Unterstützung bis 25 km/h) wie auch E-Bikes (Unterstützung bis 45 km/h) zur Verfügung.

Auch im Stadthaus selbst wurde kräftig getestet. Jeweils ein bis zwei Fahrräder standen den Verwaltungsmitarbeitern als Dienstfahrzeug innerorts zur Verfügung und wurden rege genutzt.

Besonderes Highlight war ein spezielles Lasten-E-Bike zum Transport von bis zu vier Kindern, das die Kita Geismar für zwei Wochen auf Herz und Nieren getestet hat. Unterstützt wurde die Stadt Frankenberg bei der Durchführung durch das Land Hessen und die Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen (AGNH), der Frankenberg Anfang des Jahres beigetreten ist.

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