Frankenberg will die Landesgartenschau 2026 ausrichten

In neun Jahren will Frankenberg die Landesgartenschau 2026 für Hessen ausrichten. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt um die Weichen dafür zu stellen.

Frankenberg.  Die Stadtverordnetenversammlung hat einstimmig beschlossen, dass sich Frankenberg um die Landesgartenschau 2026 bewirbt. Bürgermeister Rüdiger Heß, der die Idee ins Stadtparlament eingebracht hat, warb für seine Idee: „Die Landesgartenschau in Frankenberg soll bleibenden Mehrwert für die Stadt bringen und sie noch attraktiver machen: im Bereich der Wohn- und Lebensqualität, aber auch im Sinne eines langfristigen Stadtmarketings.“

Eine Großveranstaltung wie die Landesgartenschau über ein halbes Jahr in der Stadt zu haben, wäre eine tolle Chance, viele Menschen nach Frankenberg (Eder) einzuladen. „Und das gab es hier noch nie“, fügte er hinzu. Die Landesgartenschau könnte dazu beitragen, städtebauliche Defizite zu reduzieren und zu beheben. Mit der ohnehin bis Mitte 2019 geplanten kompletten Neugestaltung der Uferstraße mit Freiflächen, der weiteren Anbindung an die Eder und der Öffnung der Nemphe geht die Stadt schon die ersten Schritte in diese Richtung. Auch das ökologische Klima der Stadt soll dadurch weiter verbessert werden.

In die Planungen für die Landesgartenschau sollen vor allem das Naherholungszentrum Teichgelände, der Burgberg sowie die Große Wehrweide mit einbezogen werden. Zudem soll sich ein „grünes Band“ zwischen Rathaus und Teichgelände durch die Stadt ziehen. „Schon heute stehen in der Innenstadt mehr Bäume als jemals zuvor“, sieht Heß die Stadt auf dem richtigen Weg. Im Zuge des Bewerbungsverfahrens wird es unter anderem eine Begehung der Stadt mit Landesvertretern sowie eine Machbarkeitsstudie geben.

Die Landesgartenschau findet in Hessen jeweils im Abstand von vier Jahren statt. Um die Ausrichtung können sich alle hessischen Städte, Gemeinden und Landkreise bewerben. Sechs bis acht Jahre Vorlaufzeit empfiehlt die Fördergesellschaft Landesgartenschauen in Hessen und Thüringen mbH den Ausrichterstädten für die Umsetzung. „Mit neun Jahren Zeit bis 2026 sind wir voll auf Kurs“, freut sich Bürgermeister Heß.

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