Frankenberg möchte 2027 die Landesgartenschau für Hessen ausrichten

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Frankenberg möchte 2027 die Landesgartenschau für Hessen ausrichten.

Darauf hat Frankenberg gewartet. Hessens Umweltministerin Priska Hinz hat die Ausschreibung zur Landesgartenschau 2027 bekannt gegeben.

Frankenberg - „Alle hessischen Kommunen sind herzlich eingeladen, sich bis zum 31. Januar 2020 für die Ausrichtung der 8. Hessischen Landesgartenschau für das Jahr 2027 beim Umweltministerium zu bewerben“, sagte Hinz heute in Wiesbaden und betonte: „Mit der neuen flexibleren Veranstaltungsdauer, mit mindestens 12 und maximal 26 Wochen, hoffen wir, dass sich auch kleinere Städte für die Ausrichtung bewerben, denn für einen kürzeren Zeitraum fällt die Umsetzung leichter.“

In Frankenberg hatte bereits die Stadtverordnetenversammlung 2017 grünes Licht gegeben und einstimmig beschlossen, dass sich Frankenberg um die Landesgartenschau bewerben soll. Bürgermeister Rüdiger Heß, der die Idee ins Stadtparlament eingebracht hatte: „Die Landesgartenschau in Frankenberg soll bleibenden Mehrwert für die Stadt bringen und sie noch attraktiver machen: im Bereich der Wohn- und Lebensqualität, aber auch im Sinne eines langfristigen Stadtmarketings.“

Eine Großveranstaltung wie die Landesgartenschau über ein halbes Jahr in der Stadt zu haben, sei eine tolle Chance, viele Menschen nach Frankenberg (Eder) einzuladen. „Und das gab es hier noch nie“, fügte er damals hinzu. Die Landesgartenschau könnte auch dazu beitragen, städtebauliche Defizite zu reduzieren und zu beheben. Mit der Neugestaltung der Uferstraße, der weiteren Anbindung an die Eder und der Öffnung der Nemphe geht die Stadt schon die ersten Schritte in diese Richtung. Auch das ökologische Klima der Stadt soll dadurch weiter verbessert werden.

In die Planungen für die Landesgartenschau sollen vor allem das Naherholungszentrum Teichgelände, der Burgberg sowie die Große Wehrweide mit einbezogen werden. Zudem soll sich ein „grünes Band“ zwischen Rathaus und Teichgelände durch die Stadt ziehen. Im Zuge des Bewerbungsverfahrens soll es unter anderem eine Begehung der Stadt mit Landesvertretern sowie eine Machbarkeitsstudie geben.

Die Landesgartenschau findet in Hessen jeweils im Abstand von vier Jahren statt. Weil Darmstadt die geplante Ausrichtung für 2022 absagte, änderte die Landesregierung den Turnus. Fulda sprang ein und bekam bis 2023 Zeit die Schau auzurichten. Nun geht Frankenberg ins Rennen, die „Leistungsschau des gärtnerischen Berufsstandes“ 2027 auszurichten. Sechs bis acht Jahre Vorlaufzeit empfiehlt die Fördergesellschaft Landesgartenschauen in Hessen und Thüringen mbH den Ausrichterstädten für die Umsetzung.

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