Frankenberg öffnet Fahrradfahrern die Fußgängerzone

Zu Beginn des neuen Schuljahres darf hier auch Rad gefahren werden: Die Fußgängerzone in Frankenberg wird dann für Fahrräder geöffnet.
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Zu Beginn des neuen Schuljahres darf hier auch Rad gefahren werden: Die Fußgängerzone in Frankenberg wird dann für Fahrräder geöffnet.

Die Praxis in anderen Städten zeige, dass nach der offiziellen Öffnung einer Fußgängerzone die gefahrenen Geschwindigkeiten zum Teil sogar abnehmen. So könne die Sicherheit für alle mit der Öffnung sogar zunehmen, so die Hoffnung.

Frankenberg. Die Stadt Frankenberg begrüßt, dass immer mehr Menschen mit dem Fahrrad in die Stadt fahren. Um den Radfahrern mehr Raum zur Verfügung zu stellen, wird im Rahmen eines Verkehrsversuchs die Fußgängerzone für Fahrräder geöffnet.

Die Öffnung ist eine von zahlreichen Maßnahmen aus beschlossenen Radverkehrskonzept im vergangenen Jahr. Sie beginnt nach den Sommerferien, gilt zunächst für rund ein Jahr und wird von einer entsprechenden Öffentlichkeitskampagne begleitet.

Unter dem Titel „Offen für den Radfairkehr“ sollen Fahrradfahrer, Fußgänger sowie der Lieferverkehr gleichermaßen für die neue Gemeinsamkeit sensibilisiert werden. Frankenberg folge damit dem Beispiel anderer Städte.

„Wir haben uns gemeinsam mit Fachleuten die Fußgängerzone genau angeschaut und uns dann für eine Öffnung entschieden“, erklärt Bürgermeister Rüdiger Heß. Die „Die Fußgängerzone bleibt eine Fußgängerzone, für Radfahrer gilt Schrittgeschwindigkeit. Das Wichtigste für alle, die dort unterwegs sind, ist gegenseitige Rücksicht“, appelliert Heß. Dazu gehörten der nötige Abstand bei Begegnungen und eine angepasste Geschwindigkeit. „Dann sind Radfahrer auch dauerhaft in der Fußgängerzone willkommen.“

Chancen überwiegen Risiken

Anlehnbügel für Fahrräder sind seit der Neugestaltung der Fußgängerzone auf der gesamten Länge vorhanden. „So kann man in Frankenberg zum Einkaufen ganz bequem in der ersten Reihe parken“, so der Bürgermeister. „Wir haben die Öffnung im Vorfeld auch mit Vorstand der Kaufleute abgestimmt. Gemeinsam sind wir der Meinung, dass die Chancen die Risiken deutlich überwiegen.“

Schon vor der offiziellen Öffnung seien immer wieder Menschen mit dem Fahrrad in der Fußgängerzone unterwegs, zum Teil auch schneller als mit Schrittgeschwindigkeit. Die Praxis in anderen Städten zeige, dass nach der offiziellen Öffnung einer Fußgängerzone die gefahrenen Geschwindigkeiten zum Teil sogar abnehmen. So könne die Sicherheit für alle mit der Öffnung sogar zunehmen, so die Hoffnung.

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