Frankenberger kämpfen bei “Klima und Co.”

Frankenberg. Die Fachschulklasse für Umweltschutztechnik der Hans-Viessmann-Schule (HVS) präsentiert beim Finale des Klimaschutz-Wettbewerbs für Sc

Frankenberg. Die Fachschulklasse für Umweltschutztechnik der Hans-Viessmann-Schule (HVS) präsentiert beim Finale des Klimaschutz-Wettbewerbs für Schulen "Klima & Co" ihr Energiekonzept. Damit hat das Team um Klassenlehrer Wolfgang Schleiter bereits einen "Treppchenplatz" und ein Preisgeld von mindestens 20.000 Euro sicher.  Am 22. Mai kämpft das Team beim Finale in Berlin um der ersten Platz.Bei dem bundesweiten Wettbewerb sollten Konzepte erarbeitet werden, wie man mit einem virtuellen Budget von 50.000 Euro den Energieverbrauch seiner Schule nachhaltig senken würde. Hierfür arbeitete die Klasse ein Energiekonzept für das Gebäude 6 der HVS Frankenberg aus. Da das Erstellen von Energiekonzepten für Gebäude zentraler Bestandteil des Lehrplans der Fachschule ist, konnte die Bearbeitung sehr gut in den Unterricht integriert werden. Zu Gute kamen den Studierenden ihre bereits erworbenen Fachkompetenzen sowohl in der Anlagentechnik, als auch in der Bautechnik."Obwohl die Studierenden zu Beginn des Wettbewerbs erst seit drei Monaten bei uns an der Schule waren, haben wir einfach mitgemacht und die Themen voll in unseren Unterricht integriert”, so Klassenlehrer Wolfgang Schleiter, der seinem Team auf Grund seiner langjährigen Erfahrungen als zertifizierter Energieberater wertvolle Tipps geben konnte: "So wurde aus dem Wettbewerb ein Lernen am Realobjekt."Nun feilt die Klasse an einer ausgefallenen Projektpräsentation für das Finale in der "Akademie der Wissenschaften" in Berlin. Hier wird eine Jury über die Platzierung der drei präsentierenden Schulen entscheiden.Mit einem Preisgeld von insgesamt 200.000 Euro ist "Klima & Co" der höchstdotierte Klimaschutz-Wettbewerb für Schulen in Deutschland. Die drei besten Teilnehmer erhalten für die Umsetzung ihrer eingereichten Klimakonzepte ein Preisgeld von 50.000, 30.000 oder 20.000 Euro. Zehn weitere Schulen werden mit Sonderpreisen in Höhe von jeweils 10.000 Euro ausgezeichnet. Zum diesjährigen Wettbewerb hatten sich 115 Schulen angemeldet.Für die HVS bestätigt die externe Prämierung ihre gute Bildungsarbeit in der Fachschule. Mit dem zweckgebundenen Preisgeld können auch Anschaffungen getätigt werden, die nicht nur zur CO2-Reduzierung beitragen, sondern auch für den Unterricht genutzt werden.

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