Frankenberger Ortsteile trotzen dem Verfall und fördern die Dorfentwicklung

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Vorher und nachher: Der Vergleich eines Wohnhauses, das im Rahmen des Dorfentwicklungsprogramms saniert wurde, vor und nach den Sanierungsarbeiten.

Das Gesamtinvestitionsvolumen liegt für alle Projekte seit Beginn der Dorfentwicklung in Geismar und Dörnholzheausen bei 1,6 Millionen Euro. Bis September können neue Förderanträge gestellt werden.

Frankenberg - Noch bis zum 30. September können Förderanträge für das Dorfentwicklungsprogramm in Geismar und Dörnholzhausen gestellt werden. Der Antrag muss dabei zum Stichtag bewilligungsreif sein, das heißt von der Baugenehmigung bis zur Kostenaufstellung müssen alle Unterlagen vorliegen. Mit der Umsetzung haben private Bauherren dann noch bis 2019 Zeit.

Der Zuschuss für private Bauprojekte beträgt 35 Prozent der förderfähigen Kosten und maximal 45.000 Euro. Das Dorfentwicklungsprogramm hat zum Ziel, das Dorf als attraktiven Wohn- und Arbeitsstandort zu gestalten und die vorhandene Bausubstanz der Ortskerne zu erhalten.

Gefördert wird dabei die Sanierung und Erweiterung von bestehenden Wohnhäusern mit „ortstypischer Bauweise“, aber auch der Umbau von Nutz- zu Wohngebäuden (Umnutzung). Konkret heißt das: die Sanierung und Erneuerung von Dächern, Fassaden, konstruktiven Bauteilen, Fenstern, Türen und der Innenausbau von Gebäuden. Unter bestimmten Bedingungen kann sogar der Abriss mit anschließendem Neubau gefördert werden.

Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß und die Ortsvorsteher Klaus-Peter Stein (Geismar) und Matthias Eckel (Dörnholzhausen) zogen bei einem gemeinsamen Pressetermin mit Architektin Ute Friedrich und Matthias Görge vom Fachdienst Dorf- und Regionalentwicklung des Landkreises ein positives Zwischenfazit.

Seit Beginn der Dorfentwicklung wurden insgesamt 51 private Projekte umgesetzt. Das Gesamtinvestitionsvolumen lag dabei bei rund 1,6 Millionen Euro, die Fördersumme insgesamt bei rund 520.000 Euro.

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