Frankenberger Stadtentwicklung: Ostflügel der Kreisverwaltung soll abgerissen werden

Der Landkreis Waldeck-Frankenberg stellt der Stadt Frankenberg das Gelände des Ostflügels seiner Verwaltungsstelle im ehemaligen Kloster St. Georgenberg zur Verfügung und unterstützt Frankenberg so bei der Stadtentwicklung.
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Der Landkreis Waldeck-Frankenberg stellt der Stadt Frankenberg das Gelände des Ostflügels seiner Verwaltungsstelle im ehemaligen Kloster St. Georgenberg zur Verfügung und unterstützt Frankenberg so bei der Stadtentwicklung.

Der Landkreis Waldeck-Frankenberg stellt der Stadt Frankenberg das Gelände des Ostflügels seiner Verwaltungsstelle im ehemaligen Kloster St. Georgenberg zur Verfügung und unterstützt Frankenberg so bei der Stadtentwicklung.

Frankenberg - Das teilen Landrat Dr. Reinhard Kubat und der Erste Kreisbeigeordnete Karl- Friedrich Frese mit, nachdem der Kreisausschuss in seiner jüngsten Sitzung den entsprechenden Beschluss gefasst hat.

Der fast 60 Jahre alte Ostflügel galt zu seiner Entstehungszeit um 1960 als Musterbeispiel einer gelungenen architektonischen Verbindung von historischer und moderner Bausubstanz. Mittlerweile ist das in Stahlbeton-Skelettbauweise errichtete Bauwerk stark in die Jahre gekommen und sanierungsbedürftig. Der Kreistag hatte die Sanierungsmaßnahmen bereits 2016 beschlossen und die finanziellen Mittel bereitgestellt. Die Genehmigung der Stadt Frankenberg als zuständige Behörde im offiziellen Sanierungsgebiet fehlte jedoch, sodass die weiteren Planungen zunächst ruhten.

„Jetzt kommt wieder Bewegung in die Angelegenheit. Denn durch den geplanten Neubau für Räumlichkeiten der Technischen Hochschule Mittelhessen auf dem Areal der Sparkasse in der Uferstraße wird demnächst das von der THM bislang genutzte Gebäude im rückwärtigen Bereich der Verwaltungsstelle frei und wir können die im Ostflügel untergebrachten Büros dorthin verlagern“, berichtet der Landrat.

Kubat und Frese hatten Bürgermeister Rüdiger Heß in den vergangenen Monaten bereits über alle Möglichkeiten informiert. „Der Frankenberger Magistrat hat dies sehr positiv aufgenommen und schon Anfang September den Wunsch geäußert, dass die Übernahme zeitnah abgewickelt werden kann“, sagt Frese. „Die Stadt möchte den Abriss des Traktes im Sommer 2021 beginnen, denn die Fristen für die Beantragung von Mitteln aus dem europäischen Regionalentwicklungsfonds EFRE enden bald“, so Kubat und Frese. Die Stadt habe dann die Möglichkeit, das frei werdende Grundstück in einen Zusammenhang mit der Neugestaltung des vorgelagerten Parkplatzes und der Renaturierung der Nemphe zu bringen.

Beim Landkreis sind die Weichen für eine schnelle Beschlussfassung gestellt: Der Kreisausschuss hat sein Einverständnis gegeben. Dem Kreistag kann die Vorlage in der Sitzung am 2. November zur Zustimmung vorgelegt werden. „Wir freuen uns, dass wir mit diesem Schritt der Stadt Frankenberg attraktive Umgestaltungsperspektiven bieten können“, so Kubat und Frese. „Dieser Schritt gibt der städtebaulichen Weiterentwicklung Frankenbergs völlig neue Impulse.“

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