Frischer Wind, heiße Luft

Hallo liebe Leserin,hallo lieber Leser,Ein kleines Jubiläum feiere ich in diesen Tagen mit meinen tierischen Freunden, denn vor ziemlich genau einem

Hallo liebe Leserin,hallo lieber Leser,

Ein kleines Jubiläum feiere ich in diesen Tagen mit meinen tierischen Freunden, denn vor ziemlich genau einem Jahr habe ich damit begonnen, für euch im Schloss nebenan meine Augen und Ohren offen zu halten.Es war ein spannendes Jahr, aber nicht immer ganz ungefährlich, denn Hermeline haben – wie ihr wisst – viele natürliche Feinde.  So musste in dieser Zeit ein Vizekönig seine Krone nehmen.

Es gab eine Menge Wirbel, weil keiner genau wusste, ob und wie er den ehemaligen König in seiner absolutistischen Regentschaft unterstützt hat, oder auch nicht. Wir wissen es immer noch nicht, aber andere sind immer noch da und über sie wird der Mantel des Schweigens gebreitet.

Ein neuer Vize wurde mir Holpern und Stolpern inthronisiert, er arbeitet sich in neue, für ihn ungewohnte Aufgaben ein. Er muss sicherlich manche Kröte schlucken, aber er macht es nicht schlecht. Er nimmt sich vor allem nicht so wichtig wie manche andere.

Und unser König hat so einiges bewegt im letzten Jahr. Neue Wege werden gebaut, ohne Zollschranken, hoffentlich. Und vielleicht gibt es demnächst auch ein paar Zentimeter Wasser mehr im großen See, vielleicht auch nicht.

Die Schienenwege in unser Königreich sind noch nicht endgültig beschlossen. Viele finden die Idee total toll, andere eher nicht.

Auch die neue Gesellschaft zur Unterstützung derer, die nicht arbeiten können oder wollen, kostet viel Geld. Und auch die vielen neuen Windmühlen, die unser Königreich zwar nicht verschönern, aber dafür sorgen, dass in Schlössern und Hütten unseres Königreichs die Lichter nicht ausgehen. Hoffentlich wissen die Ständevertreter noch, welchen Umfang die königliche Schatulle für das neue Jahr hat und wie viele Taler wirklich fehlen.

Die Vertreter in der Hauptstadt unseres Reiches waren da neulich nicht so gut drauf, als sie nach dem Umfang der Talermenge gefragt wurden, mit dem sie den armen Reichen im Süden unter die Arme greifen wollten.

Nur die Oberfürstin in der Ständeversammlung tut sich mit ihrer Rolle noch etwas schwer, vor allem damit, alle Stände gleich zu behandeln, ohne gelegentlich ihre persönlichen Kommentare einfließen zu lassen.

Herzlichst,Euer Hermelin vom Kreishaus, redaktion@eder-diemel-tipp.de

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