Nach der Fusion heißt die Volksbank nun Kassel Göttingen

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Die Vorstände der neuen Volksbank Kassel Göttingen: Volker Stern (Kasseler Bank),  Martin Schmitt (Kasseler Bank), Wolfgang Osse (Kasseler Bank), Hans-Christian Reuß (Volksbank Göttingen),  Markus Bludau (Volksbank Göttingen).

Die Fusion der beiden genossenschaftlichen Institute Kasseler Bank und Volksbank Göttingen ist rückwirkend zum 1. Januar 2017 beschlossen.

Korbach/Bad Arolsen.  Nachdem die Vertreterversammlung der Volksbank Göttingen bereits zugestimmt hatten, votierten nun auch die Vertreter der Kasseler Bank eG für die Verschmelzung der beiden Bankinstitute, so die Pressemitteilung. Der Vorstandsvorsitzende der Kasseler Bank Martin Schmitt ist überzeugt: „Durch die räumliche Nähe mit dem angrenzendem Geschäftsgebiet und dem gemeinsamen Wirtschaftsraum passen wir gut zusammen.“

Fusion war nötig, um am Markt zu bestehen

Schmitt begründete die Notwendigkeit der Fusion mit veränderten Anforderungen des Marktes, einer zunehmenden Digitalisierung der Bankleistungen, der anhaltenden Niedrigzinsphase, einer überbordenden Regulatorik sowie mit dem damit verbundenen hohen Kosten- und Wettbewerbsdruck. Übernehmendes Institut ist die 1863 gegründete Kasseler Bank eG, mit einer Bilanzsumme von rund 2,0 Milliarden Euro und knapp 100.000 Mitgliedern und Kunden. Mit 27 Filialen und 11 SB-Filialen ist die Bank flächendeckend in ihrem Geschäftsgebiet vertreten.

Die 1896 gegründete Volksbank Göttingen eG verfügt über eine Bilanzsumme von 738 Millionen Euro sowie 169 Mitarbeiter. Sie betreut mit 17 Geschäftsstellen (davon 5 SB-Standorte) sowie 18 Bankbus-Haltestellen rund 43.000 Privat und Firmenkunden und zählt mehr als 22.000 Mitglieder. Die neue „Volksbank Kassel Göttingen eG“ verfügt über 606 Mitarbeiter.

Stellenabbau mittels natürlicher Fluktuation 

„Wir brauchen jeden Mitarbeiter an Bord“, versichert Schmitt. „Betriebsbedingte Kündigungen wird es auf Grund der Fusion nicht geben.“ Da aber Abteilungen zusammengefasst werden und Stellen überflüssig werden, sollen „mittels natürlicher Fluktuation abgebaut werden“. An der Spitze der neuen Bank bleiben die bisherigen Vorstandsmitglieder der Kasseler Bank Martin Schmitt, Wolfgang Osse und Volker Stern sowie von der Volksbank Göttingen Markus Bludau und Hans-Christian Reuss. Vorstandsvorsitzender wird weiterhin Martin Schmitt sein. Die neue „Volksbank Kassel Göttingen eG“ hat rund 2,29 Milliarden Euro Kundeneinlagen, 139.500 Kunden, 58.682 Mitglieder. Die Zahl der Standorte bleibt wie bisher.

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