Lichtenfels-Dalwigksthal: Lichtenfelser durch Hundebisse schwer verletzt

Von einem ausgebüxten Miniatur-Bullterrier wurde ein 52-jähriger Dalwigksthaler so schwer verletzt, dass er sofort operiert werden musste.

 

Waldeck-Frankenberg. Eine weitere Meldung der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg vom heutigen Pfingstmontag:

Lichtenfels-Dalwigksthal: Lichtenfelser durch Hundebisse schwer verletzt

Lichtenfels-Dalwigksthal. Bereits am Samstag, den 27. Mai 2017 wurde ein 52-jähriger Mann aus Dalwigksthal durch Hundebisse verletzt. Er erlitt schwere Verletzungen an Arm, Oberkörper und Wade und musste in das Frankenberger Krankenhaus eingeliefert und sofort operiert werden. Lebensgefahr besteht nicht.

Der Lichtenfelser war am Samstagabend um 21 Uhr mit seinem eigenen Hund im Thalweg unterwegs, als unvermittelt der kleine Kampfhund (Miniatur Bullterrier) auftauchte und seinen Hund angriff. Um seinen Hund zu schützen, griff er nach ihm und hielt ihn außer Reichweite des Bullterriers. Daraufhin biss der Kampfhund den Lichtenfelser in Arm, Oberkörper und Wade. Durch seine lauten Hilferufe wurden zwei Zeugen auf das Geschehen aufmerksam und eilten sofort zur Hilfe. Mit einem Besenstiel schlugen sie solange auf den Kampfhund ein, bis dieser von dem Lichtenfelser abließ und flüchtete. Die beiden Zeugen transportierten den verletzten Lichtenfelser in ihrem eigenen Pkw zur Dalwigksthaler Rettungswache, von wo aus er dann in das Frankenberger Krankenhaus gebracht wurde.

Wie die Beamten der Polizeistation Frankenberg noch am gleichen Abend ermitteln konnten, war der Kampfhund seinem Besitzer „ausgebüxt“. Der Hund wurde sichergestellt und die Obhut eines Tierheimes gegeben. Was nun mit dem Hund weiter passiert, muss das Ordnungsamt der Stadt Lichtenfels entscheiden. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger gefährlicher Körperverletzung gegen den Hundehalter.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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