Gegen den Leerstand

Rhoden. Im Rahmen des Städtebauförderprogramms "Städebaulicher Denkmalschutz" startete ein weiteres Projekt, das die Vermarktungschancen

Rhoden. Im Rahmen des Städtebauförderprogramms "Städebaulicher Denkmalschutz" startete ein weiteres Projekt, das die Vermarktungschancen leer stehender Häuser in Rhoden erhöhen soll.Studenten des Fachbereiches Architektur, Stadt- und Landschaftsplanung der Universität Kassel untersuchen sechs leerstehende Häuser in Rhoden. Dabei erstellen je zwei Studenten zunächst eine aktuelle Bestandsplanung und erarbeiten anschließend ein komplettes Sanierungskonzept einschließlich einer Kostenschätzung für die sechs ausgewählten Häuser. Hierzu müssen die Gebäude begutachtet, komplett vermessen und Sanierungsmängel festgestellt werden. Anschließend wird unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Vorgaben ein Sanierungs- und Nutzungskonzept erstellt.Landeskonservator Dr. Bernhard Buchstab sowie Walter Schumann von der Unteren Denkmalbehörde des Landkreises Waldeck-Frankenberg sind in das Projekt eingebunden.Darauf aufbauend wird von der "NH-Projektstadt" unter Berücksichtigung der vorgelegten Kostenschätzung der erforderlichen Sanierungsarbeiten eine fiktive Förderkulisse für jedes Objekt erstellt. So kann potentiellen Käufern oder sanierungswilligen Eigentümern ein "Gesamtpaket" mit Planunterlagen, Sanierungskonzept, Kostenrahmen und zu erwartenden Fördermitteln an die Hand gegeben werden.Die Projektarbeiten und Sanierungsentwürfe werden im Rahmen der geplanten Informationsveranstaltung zum "Städtebaulichen Denkmalschutz" am 4. August im Schloss Rhoden präsentiert.

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