Geschichtliche Wegweiser: Stelen in Bad Arolsen erzählen Geschichte des Bathildisheim e.V.

Die Mitglieder der ehrenamtlichen Geschichtsgruppe, Wittekind Fürst zu Waldeck und Pyrmont (3. v. r.), Enkel der Fürstin Bathildis, sowie Urenkel und Aufsichtsratsmitglied Carl Anton Prinz zu Waldeck und Pyrmont (r.) weihten die Stelen offiziell ein.
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Die Mitglieder der ehrenamtlichen Geschichtsgruppe, Wittekind Fürst zu Waldeck und Pyrmont (3. v. r.), Enkel der Fürstin Bathildis, sowie Urenkel und Aufsichtsratsmitglied Carl Anton Prinz zu Waldeck und Pyrmont (r.) weihten die Stelen offiziell ein.

Zehn Stelen entlang der Bathildisstraße informieren über die mehr als 100-jährige Geschichte des Vereins.

Bad Arolsen - Neuerdings informieren zehn Stelen auf dem Gelände des Bathildisheim e.V. in der Bathildisstraße in Bad Arolsen über die bereits mehr als 100-jährige Geschichte des gemeinnützigen Vereins. Realisiert wurde das Projekt durch die ehrenamtliche Geschichtsgruppe um Herbert Weygandt.

Neben der chronologischen Zeitschiene wurden auch besonderen Personen, wie der Fürstin Bathildis, Protektorin der Einrichtung und Initiatorin des Vereins, oder Pastor Preising eigene Stelen gewidmet. Fürstin Bathildis habe es schon damals verstanden, ein Bewusstsein für Menschen mit Behinderung in der Öffentlichkeit zu schaffen. Pastor Preising, der den Bathildisheim e.V. von 1922 an 26 Jahre lang leitete, habe es während der Zeit des Nationalsozialismus geschafft, Heimbewohner in Helser Familien unterzubringen und sie so vor dem Naziregime zu verstecken.

Die Stelen wurden nach Entwürfen des Architekturbüros Müntinga in der Metallwerkstatt des Berufsbildungswerk Nordhessen von den Auszubildenden gefertigt. Den Impuls für die Tafeln gab die Initiative Pro Bad Arolsen, die ähnliche Informationstafeln an historischen Gebäuden innerhalb der Stadt angebracht hat.

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