Grenzwerte kurzzeitig überschritten

Korbach. Wie die Betreibergesellschaft MVV mitteilt, kam es im IHKW Korbacham 18.03.2010 um 23:58 Uhr zu einerErhhung des Quecksilber-Mess

Korbach. Wie die Betreibergesellschaft MVV mitteilt, kam es im IHKW Korbacham 18.03.2010 um 23:58 Uhr zu einerErhhung des Quecksilber-Messwerts im Rohgas. In der Folgewurde unmittelbar ber die nachgerstete Zusatzdosierungsowie ber die normale Dosieranlage spezielle Aktivkohle in denRauchgasstrum zugegeben sowie die Zufuhr von Ersatzbrennstoffin die Kesselanlage umgehend eingestellt. Mit diesen Manahmenkonnte die berschreitung des relevanten Halbstunden-Grenzwertes auf den Zeitraum von 00.00 Uhr bis 01.00 Uhr eingegrenztwerden. Die fr solche Flle mit dem RegierungsprsidiumKassel abgestimmten Manahmen wurden somit umfassendeingeleitet und umgesetzt.Derzeit wird die Anlage mit Erdgas betrieben, so dass die Versorgungnicht beeintrchtigt ist. Die Suche nach den Ursachendes Vorgangs luft mit Hochdruck. Das RegierungsprsidiumKassel als Aufsichtsbehrde, die Stadt Korbach und das Landratsamtsind umgehend informiert worden.

Das Regierungsprsidium Kassel erklrt dazu in einer Pressemitteilung:

In der Nacht zum Freitag, 19. Mrz, kam es um Mitternacht zu einer Betriebsstrung in der MVV Korbach. Am Freitagmorgen um 9.30 Uhr informierte der Betriebsleiter der MVV, dass es eine Betriebsstrung mit erhhten Quecksilberwerten gegeben habe.

Nach seinen Angaben stellt sich der Ablauf der Strung so dar:Am 19. Mrz gegen 0.00 Uhr sei es zu einem Anstieg der Quecksilberemissionen gekommen. Das habe zu einer berschreitung von zwei Halbstundenmittelwerten (HMW) in der Grenordnung 0,07 mg/m3 gefhrt (der HMW-Grenzwert liegt bei 0,03 mg/m3). Unmittelbar nach Erkennen der erhhten Werte sei die Aufgabe von Ersatzbrennstoffen automatisch unterbrochen und die Feuerung vom Betreiber heruntergefahren worden. Der Abfahrvorgang sei gegen 3.30 Uhr abgeschlossen gewesen, seitdem werde der Kessel ausschlielich mit Erdgas gefahren. Seit 1.00 Uhr wrden die HMW-Grenzwerte wieder eingehalten.

Am Mittag informierte der Leiter der MVV den Regierungsprsidenten persnlich in einem Telefongesprch. Im Laufe dieses Tages soll Ersatzbrennstoff aus dem Mllbunker ausgebaut werden, um die Herkunft einer mit Quecksilber kontaminierten Charge zurckverfolgen zu knnen. Zwei Mitarbeiter des Abfalldezernates im Regierungsprsidium begleiteten die Vorgnge in der Anlage.

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