Größte Investition der Unternehmensgeschichte

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Die Viessmann Werke in Allendorf/Eder werden um ein neues Technikum erweitert. Abbildung: Viessmann Werke

Allendorf. Mit einem Investitionsvolumen von 50 Millionen Euro entsteht am Viessmann Unternehmensstammsitz ein innovatives Technikum.

Allendorf. Das Technikum ist als Forschungs- und Entwicklungszentrum geplant und soll im Geiste des Unternehmensclaims "climate of innovation" interdisziplinäres und kreatives Arbeiten fördern.

Das neue Gebäude wird Technologie-Zentrum für alle am Entstehungsprozess neuer Produkte beteiligten Bereiche konzipiert. Im Technikum werden sämtliche Entwicklungs- und Innovationsaktivitäten gebündelt, transparent gemacht und optimiert. Das Technikum dient als zentrales Bindeglied zwischen Forschung und Entwicklung, dem Produkt- sowie dem Qualitätsmanagement und der Serienfertigung.

Um eine höchstmögliche Flexibilität zu gewährleisten, stehen über 100 universelle Entwicklungsprüfplätze sowie mehr als 200 Lebensdauerprüfstände zur Verfügung. Diese ermöglichen die Messung und Analyse von Leistung, Abgaswerten und Schallemissionen verschiedenster Typen von Wärmeerzeugern und Kraft-Wärme-Kopplungssystemen. Darüber hinaus können Zulassungsprüfungen gemäß nationaler und internationaler Normen bzw. Labels sowie praxisnahe Langzeittests durchgeführt werden. Kurze Wege innerhalb des Technikums erleichtern fachbereichsübergreifende Arbeiten ganz erheblich. In der zentralen Halle des Gebäudekomplexes werden aufwändige Schallschutzmaßnahmen realisiert, um Team-Sitzungen oder Präsentationen direkt an den Prüfinseln abhalten zu können.

Das Technikum verfügt über eigene Seminarräume, in denen Mitarbeiter z.B. des Viessmann Vertriebs bereits in der Entwicklungsphase für die Markteinführung neuer Produkte geschult werden können. Die Fertigstellung des Technikums ist für 2017 geplant.

Bei Viessmann sieht man die Maßnahme als große Investition in die Zukunft des Unternehmens. Gleichzeitig ist es ein weiteres deutliches Bekenntnis zum Standort, zur Sicherung der Arbeitsplätze in Allendorf und zur Unterstützung heimischer Firmen, die bei der Vergabe der Bauaufträge vorrangig berücksichtigt werden.

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