Großbrand in Frankenau: Neun Kälber verenden, 500.000 Euro Schaden

Am frühen Freitagmorgen brannte ein landwirtschaftliches Anwesen am Ortsrand von Frankenau.
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Am frühen Freitagmorgen brannte ein landwirtschaftliches Anwesen am Ortsrand von Frankenau.

In Frankenau brannte am frühen Freitagmorgen ein landwirtschaftliches Anwesen. Neun Kälber kamen bei dem Brand ums Leben. Ein angrenzendes Wohnhaus blieb verschont, Personen kamen keine zu Schaden. Die Brandursache ist derzeit noch unklar.

Frankenau. Nur wenige hundert Meter hinter dem Ortsschild von Frankenau in Richtung Frebershausen, brannte am frühen Freitagmorgen, 25. Juni, ein landwirtschaftliches Anwesen nahezu bis auf die Grundmauern nieder. Rund 70 Feuerwehreinsatzkräfte aus Frankenau und Frankenberg waren nötig, um das Feuer unter Kontrolle zu bekommen und das wenige Meter entfernte Wohnhaus zu schützen. Auch der im hinteren Teil des Gebäudes befindliche Dieseltank wurde durch das schnelle eingreifen der Feuerwehr nicht in Mitleidenschaft gezogen.

Wie der Stellvertretende Stadtbrandinspektor der Feuerwehr Frankenau, André Hesselbein, berichtet, stand das Anwesen beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bereits in Vollbrand. Im Stall befanden sich zu diesem Zeitpunkt neben landwirtschaftlichen Maschinen noch 12 Kälber. Drei konnte die Feuerwehr in letzter Sekunde noch aus der Stallung retten, die anderen neun verendeten in dem dichten Rauch und den meterhohen Flammen.

Obwohl die Feuerwehr den Brand im Verlauf schnell unter Kontrolle hatte, kam es anfangs zu Schwierigkeiten mit der Wasserversorgung. Da das Anwesen außerhalb der Ortschaft liegt, mussten Schlauchleitungen über eine längere Wegstrecke gelegt werden. Die Wasserversorgung wurde zudem von zwei Tankern unterstützt.

Da das Gebäude zum Teil bereits einstürzte und sich unter anderem noch Strohballen im Inneren befanden, wurde das THW mit schwerem Gerät hinzugezogen. Im Einsatz waren zudem die Feuerwehren aus Frankenau, die Feuerwehr Frankenberg, ein Rettungswagen sowie die Polizei Frankenberg.

Nach derzeitigem Stand beträgt der Sachschaden mindestens 500.000 Euro. Über die Brandursache können noch keine Angaben gemacht werden. Die Kriminalpolizei in Korbach übernimmt die weitere Sachbearbeitung. mpf)

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