Grund für massenhaftes Vogelsterben in Mandern gefunden

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Einer von 46 toten Staren an der Durchfahrtsstraße in Mandern.

Tagelang gab das Sterben der 46 Stare Rätsel auf. Doch die Lösung ist nun gefunden und ist weitaus weniger spektakulär als der Fall zunächst vermuten ließ.

Bad Wildungen. Im Ortsteil Mandern kam es in der vergangenen Woche zu einem massenhaften Vogelsterben. 46 tote Stare lagen plötzlich im Umkreis von 50 Metern auf der Straße. Zunächst war die Ursache dafür völlig unklar. Wir berichteten.

Doch nun scheint das Rätsel gelöst und die Antwort auf das Vogelsterben ist weitaus weniger spektakulär als die oben genannten Beispiele. Laut einem Bericht vom 6. November auf „hessenschau.de“ sollen die Vögel durch den Zusammenprall mit einem vorbeifahrenden Auto zu Tode gekommen sein.

Demnach soll eine aufgeregte Autofahrerin einer Anwohnerin berichtet haben, dass ihr die Stare im Tiefflug vor das Auto geflogen sein sollen. Die Stare starben somit wohl durch den Aufprall oder wurden überfahren.

Diese Vermutung bestätigte Wolfgang Lübcke, Vogelexperte des Naturschutzbundes (NABU) Waldeck-Frankenberg. Er geht laut Bericht davon aus, dass die Vögel auf Nahrungssuche waren. Dabei seien sie wohl gestört worden und aufgeflogen. Gegenüber der „hessenschau“ berichtete er, dass Stare ein sehr ausgeprägtes Schwarmverhalten hätten und sie daher sehr dicht beieinander fliegen.

Somit scheint eine sehr plausible Lösung gefunden worden zu sein, für ein Ereignis, das viele Menschen wohl fassungslos gemacht hat und das gut und gerne Inhalt eines Hitchkock-Films hätte sein können.

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