Aus dem Hallenbad ist das Goldbad Korbach geworden: „Wir können hier kein Bahia machen“

Das Hallenbad in Korbach hat einen neuen Namen und einen neuen Look bekommen. Geschäftsführer Wolfgang Wilhelm und Assistentin Christine Neumann haben das neue Konzept auf den Weg gebracht.
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Das Hallenbad in Korbach hat einen neuen Namen und einen neuen Look bekommen. Geschäftsführer Wolfgang Wilhelm und Assistentin Christine Neumann haben das neue Konzept auf den Weg gebracht.
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Das Hallenbad in Korbach hat einen neuen Namen und einen neuen Look bekommen.
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Das Hallenbad in Korbach hat einen neuen Namen und einen neuen Look bekommen.
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Alle grünen Fliesen sollen nach und nach verschwinden.
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Blick in einen der Umkleideräume.
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Das Hallenbad in Korbach hat einen neuen Namen und einen neuen Look bekommen. Geschäftsführer Wolfgang Wilhelm und Assistentin Christine Neumann haben das neue Konzept auf den Weg gebracht.

Goldene Zeiten sollen nun für das Hallenbad anbrechen. Gemeint ist der neue Name, der zum Programm werden soll. „Goldbad“ heißt es nun offiziell. Davon verspricht sich der Geschäftsführer Wolfgang Wilhelm einiges.

Korbach - Seit mehr als einem Jahr tüftelte er gemeinsam mit seiner Assistentin Christine Neumann an einem schlüssigen Konzept. „Der Name Hallenbad Korbach ist nichtssagend. Damit zieht man keinen hinterm Ofen hervor“, ist Wilhelm überzeugt.

Moderne Bäder würden für ein Motto stehen, mit einem klangvollen Namen. „Bahia“ nennt er als Beispiel. „Da denkt man direkt an Tropen, Urlaub und Bambus. Aber hier können wir kein Bahia machen.“ Schließlich müsse das Bad weiterhin einen Bezug zur Stadt haben. Das Goldbad passe deswegen genau. Doch wer jetzt an Prunk, Protz und sprudelnde Einnahmen denkt, ist auf dem falschen Weg. Hallenbäder bleiben ein Zuschussgeschäft.

Dem Geschäftsführer der Bäderbetriebsgesellschaft geht es vielmehr um das Gold und die Geschichten dazu, die Korbach als größte Goldlagerstätte Deutschlands zu bieten hat. Ein blauer Farbenstrudel mit einfließendem Goldstaub dient deshalb als wiedererkennendes und gestalterisches Element, das sich auf der Beschilderung, einigen Fliesen und an markanten Stellen auch großflächig wiederfindet.

Große Abbildungen von Fotos zum Thema Gold aus dem Korbacher Museum setzen weitere Akzente. „Wir wollen attraktiver werden und für Freizeit und Erholung stehen, darum musste mehr Farbe ins Spiel. Bislang wirkte das Bad mit den vielen weißen Elementen zu steril, hatte eher Krankenhauscharakter“, begründet Wolfgang Wilhelm.

Aus dem Bistro ist nun das „Tafelgold“ geworden mit „Goldnuggets“ statt Chicken auf der Speisekarte. Kinder greifen künftig zu goldgelben Schwimmreifen. 2020 soll im Kinderbereich ein Tunnel ähnlich wie ein Stollen modelliert werden, wo beleuchtetes Wasser wie Gold herausfließt.

Laut Wolfgang Wilhelm müssten alle zwei bis drei Jahre weitere Neuerungen folgen. Von einem Erlebnisbad wird aber nie die Rede sein. „Dazu sind wir räumlich zu begrenzt.“ Auch der Saunabereich wird sich auf Kunden konzentrieren, die kurze Wege bevorzugen. „Bad Arolsen hat uns da den Rang abgelaufen“, ist der Badchef realistisch, auch wenn er zuletzt auf 100.000 Badbesuche bauen konnte.

Das neue Design ist allerdings nicht ganz billig. Mehr als 100.000 Euro stehen für die Änderungen bisher zu Buche. Darin enthalten ist neben der Umgestaltung auch die neue Homepage, die gemeinsam mit der Öffnung des Hallenbades am 29. Juli 2019 erreichbar sein soll.

Nach den gestiegenen Preisen im Januar sind aktuell keine weiteren Erhöhungen angedacht. „Auch die Preiserhöhung zu Beginn des Jahres hatte nichts mit den jetzigen Neuerungen zu tun“, unterstreicht Wilhelm. Schließlich ist es das Goldbad und nicht der Goldrausch.

Rubriklistenbild: © Foto: Althaus

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