Hebammen droht jetzt das Ende ihres Berufsstandes

Sophie und Maximilian sind Kassels beliebteste Vornamen 2013. Foto: MEV
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Sophie und Maximilian sind Kassels beliebteste Vornamen 2013. Foto: MEV

Waldeck-Frankenberg. Die FWG sorgt sich um die Hebammenversorgung im Landkreis und fordert Lösungen vom Land.

Waldeck-Frankenberg. Ab 2015 bietet kein Versicherer mehr Haftpflichtversicherungen für freiberuliche Hebammen an. Die Fraktion der Freien Wähler beantragt aus diesem Anlass eine Resolution im Rahmen eines Dringlichkeitsantrag an den Kreistag für die Sitzung am kommenden Montag.

Resolution

Der Kreistag des Landkreises Waldeck-Frankenberg fordert das Land Hessen auf, alles in seiner Macht stehende zu tun, um zur Sicherstellung der Versorgung der Bevölkerung mit Leistungen der Geburtshilfe nach Lösungen zu suchen, die es den freiberuflichen Hebammen ermöglichen, auch weiterhin ihren Beruf auszuüben.

Nachdem sich mit der Nürnberger Versicherung auch der letzte Anbieter von Haftpflichtversicherungen für freiberuflich tätige Hebammen vom Markt zurückgezogen hat, droht das Ende dieses Berufsstandes und damit auch das Ende vieler Geburtshilfestationen in Krankenhäusern, die mit Beleghebammen arbeiten. Im Landkreis Waldeck-Frankenberg etwa wären die Belegabteilungen der Krankenhäuser in Korbach und Volkmarsen betroffen.

Ein derartiger Zustand wäre insbesondere im ländlichen Raum unerträglich und ist deshalb unter allen Umstanden zu vermeiden. Hier ist die Politik auf Landesebene gefordert, um - ggfls. zusammen mit der Bundesebene - eine Lösung zu finden.

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