Heißluftballon stürzt ab bei Bredelar: Elf Personen zum Teil lebensgefährlich verletzt

Die zehn Passagiere und der Heißluftballonfahrer stammen allesamt aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg. Zur Absturzursache kann derzeit keine klare Aussage gemacht werden.

Marsberg - Am Dienstagabend, 4. Juni, erhielt die Polizei gegen 21.10 Uhr einen Notruf zu einem Absturz eines Heißluftballons in Bredelar. Etwa 200 Meter neben der B 7, im Bereich der Gaststätte "Fettküche", kam es kurz vor der Landung zu dem Unglück, berichtet die Polizeibehörde Hochsauerlandkreis.

Aus bislang ungeklärter Ursache kam der Heißluftballon kurz vor dem Boden ins Trudeln und stürzte ab. Nach dem Aufprall überschlug sich der Ballon mehrfach. Durch den Gasbrenner des Ballons wurden mehrere Personen verletzt. Zwei der Personen erlitten lebensgefährliche Verletzungen. Wie genau es zu dem Unglück gekommen ist, ist Bestandteil der Ermittlungen.

Im Ballon waren zehn Gäste im Alter von 22 bis 59 Jahren. Vier Männer und sechs Frauen. Der Pilot war 64 Jahre alt. Alle kamen aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg. Ein 52-jähriger Mann und eine 51-jährige Frau wurden lebensgefährlich verletzt. Die Unglücksstelle wurde geräumt. Der Heißluftballon wurde sichergestellt.

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