Hessen fördert bis zu 600 Ausbildungsplätze für Erzieher

Hessen will den Ausbau der dualisierten und der berufsbegleitenden Erzieherausbildung unterstützen. Gefördert werden im Rahmen der Fachkräfteoffensive auch berufsbegleitende Ausbildungen, um Quereinsteigern eine Möglichkeit zu geben den Beruf auszuüben.

Waldeck-Frankenberg - „Mit der neuen Förderrichtlinie will das Land den Ausbau der dualisierten und der berufsbegleitenden Erzieherausbildung unterstützen, um noch mehr Interesse am Erzieherberuf zu wecken. Dazu verdreifacht das Land Hessen die geförderten Plätze für die praxisintegrierte, vergütete Ausbildung zur Erzieherin bzw. zum Erzieher (PivA) von derzeit etwa 200 auf bis zu 600 Plätze“, teilt die heimischen Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg mit.

Als sozialpolitische Sprecherin der hessischen CDU-Landtagsfraktion bedauert sie, das der Bund kurzfristig von der Förderung von 200 Ausbildungsplätzen zurückgetreten ist. „Wir sind aber überzeugt, dass die dualisierte Ausbildung hochattraktiv ist und mehr junge Menschen für den wichtigen Erzieherberuf begeistern wird. So haben wir zusammen mit unserem Koalitionspartner dafür gekämpft, dass in Hessen mehr PivA-Plätze gefördert werden. Es ist gelungen, nicht nur die 200 Plätze – die ursprünglich vom Bund gefördert werden sollten – für einen weiteren Ausbildungsgang zu erhalten, sondern auch noch um bis zu 400 Plätze zu erhöhen.“

Gefördert werden im Rahmen der Fachkräfteoffensive auch berufsbegleitende Ausbildungen, um Quereinsteigern eine Möglichkeit zu geben den Beruf auszuüben. Die Qualität der frühkindlichen Bildung in Hessen stehe und falle mit motivierten und gut ausgebildeten Erziehern, so Ravensburg.

Anträge können ab sofort unter https://www.grosse-zukunft-erzieher.de/ gestellt werden.

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