Hessenmetall reagiert "allergisch" auf Lohnforderung

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„Die Forderung nach einer Lohnerhöhung von 5 Prozent entbehrt jeder Grundlage“, so Jürgen Kümpel, Geschäftsführer von Hessenmetall.

Waldeck-Frankenberg. "Die Forderung nach einer Lohnerhöhung von 5 Prozent entbehrt jeder Grundlage und ignoriert die Kostenprobleme, die unsere Metall- und Elektro-Industrie belasten", reagiert Jürgen Kümpel, Geschäftsführer von Hessenmetall in Nordhessen auf die Forderungsempfehlung der IG Metall Mitte.

Dem Industrievertreter steigen die Lohnkosten zu hoch im Vergleich zur Produktivität: "Die Entgelte in der Metall- und Elektroindustrie sind seit 2008 um mehr als 20 Prozent gestiegen. Die Produktivität mit weniger als 2 Prozent hingt dieser Entwicklung um Lichtjahre hinterher. Wir sehen daher keinerlei Grundlage für diese hohe Lohnforderung."

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